Wo ist der Platz, um Verbesserungsvorschläge zu machen?

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Ich wüsste schon ein paar Sachen, die man verbessern könnte: - Neulinge sollten einen persönlichen Ansprechpartner (Mentor) haben, der bei den ersten Edits auf die Finger schaut und dem User erklärt, warum z.B. jemand seinen Beitrag revertiert hat oder welche Regel verletzt wurde und wie man das besser machen kann. Wichtig, ist dabei, dass der Mentor nicht selbst bei dem Artikel mitarbeitet (Neutralität). Der Mentor beendet seine Aufsicht anch einer gewissen Zeit automatisch, oder schon vorher, wenn er den Eindruck hat, dass der User alleine zu recht kommt, das wird dem Autor mitgeteilt (Gratuliere, deine Arbeit ist wertvoll, ich glaube in Zukunft kommtst du auch ohne meine Hilfe zurecht), der Mentor belibt aber als Ansprechpartner verfügbar. Persönliche und individuelle Hilfe ist am Anfang nötig.

- Die Schwelle für Löschungen und Reverts sollte bei neuen Autoren höher sein. Es dauert seine Zeit, bis man das Regelwerk verinnerlicht hat. Für den Autor sieht es nämlich schnell so aus, als wäre man an seinen Beiträgen nicht interessiert.

- Autoren, die mehrfach und mutwillig gegen fundamentale Richtlinien verstoßen, sollten nach mehrfacher Sperrung für immer gesperrt werden. Es gibt auch kaum etwas nervtötenderes als Sperrdiskussionen.

- Die Editierfunktionen können verbessert werden. Z.B. ist bei einer Bearbeitung einer eines Abschnitts in der Vorschau keine Fußnote zu sehen.

- Ich glaube viele neue User fühlen sich erschlagen von den umfangreichen unterschiedlichen Hilfen und Regelwerken. Es sollte mehr Schritt für Schritt Anleitungen geben.

- Es sollte sowas geben wie ein interaktives einführendes Trainingsprogramm, wo jemand mehrere Schritte erlernen muss, bevor er bestimmte Rechte bekommt, jeder Schritt wird vorgegeben und ausgewertet. Z.B. Aufgabe 1: einen fiktiven Artikel editieren (Z.B. der baktrische Stachelkopfadler), einen Vandalismus erkennen, eine Diskussion zu einem Revert führen. Aufgabe 2: aus mehreren (10 oder mehr) Alternativen mehrere neutrale Formulierungen auswählen und mehrere nicht neutrale Formulierungen erkennen. 3. Einen fiktiven Artikel anlegen. Kein Training sollte länger als eine Stunde dauern, man sollte es beliebig oft machen können und die Ergebnisse sollten nur für den User sichtbar sein. Nach 1 darf der Autor Editieren, nach 2 sichten und nach 3 einen Artikel anlegen. Mit 1 verhindere ich auch, dass ein User kurz mal zehn Sockenpuppen anlegt.

10:12, 12 March 2011
> - Die Schwelle für Löschungen und Reverts sollte bei neuen Autoren höher sein. Es dauert seine Zeit, bis man das Regelwerk verinnerlicht hat. Für den Autor sieht es nämlich schnell so aus, als wäre man an seinen Beiträgen nicht interessiert.

Ja. Allerdings sollte der Autor das eigentlich gar nicht erfahren, daß, ob und wenn man an seinen Beiträgen nicht interessiert ist. Daß meinetwegen kein Artikel über Comics, Comicfiguren, Fernsehserien, Pornostars, Automodelle und sicher einiges mehr in der Wikipedia zu sein braucht, kann man zwar erkennen, weil ich sie nicht lese, aber ich gehe weder hin und teile dies den Autoren mit, indem ich ihre Artikel lösche, noch käme ich im Traum auf die Idee, ähnliches mit Worten zu tun. Selbst, ob meine tatsächlichen Desinteressen den vorgenannten Beispiele entsprechen, stelle ich in Frage, weil es niemanden etwas angeht.

16:24, 16 March 2011

Wikipedia hat in seinem jetzigen Zustand den Höhepunkt schon überschritten. Da hat sich eine Führungsebene breit gemacht, die das Führen nicht gelernt hat und die auch nicht entsprechend organisiert ist. Es ist unmöglich, daß da "Vielverbesserer" in Wissensgebieten tätig werden, von denen sie keine Ahnung haben. Und dann, wenn man ihnen auf die Zehen steigt, auch noch mit Trotz und Zorn reagieren, weil ihre Eitelkeit verletzt wurde. Eine Verbesserung der Situation kann nur herbei geführt werden, wenn die Arbeit dieser suspekten "Alleswisser" innerhalb der Führungsriege einer kritischen Kontrolle unterzogen wird. Innerhalb der Führungsebene müssen sich für die einzelnen Wissensgebiete Gruppen bilden, die wirkliche Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet sind. Menschen mit der Befähigung, auch tatsächlich sachgerechte Prüfungen in den jeweiligen Wissensgebieten vorzunehmen. Zur Zeit ist es leider so, daß ein Zuckerbäcker den Gen-Wissenschaftler in seiner Disziplin korrigiert, weil es ihm an der notwendigen Selbsteinschätzung mangelt. Das kann keine Zukunft haben. Erst wenn sich neue Editoren sach- und fachgerecht behandelt fühlen können, werden sie auch an der Arbeit in Wikipedia Freude haben. Der Zustandsmangel liegt in hohem Maße an der Überheblichkeit einer teilweise sehr ignoranten Führung.

23:22, 31 March 2011