Proposal talk:Verify image donations (Bilderspenden)/de

From Strategic Planning
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Wieviel Sicherheit können wir haben?

Selbstverständlich halte ich es für eine gute Idee, möglichst sicherzustellen, dass wir nur Bilder hosten, die auch korrekt lizenziert sind, allerdings kommen wir irgendwo immer an einen Punkt, an dem wir uns auf die Aussagen der Nutzungsrechtsinhaber verlassen müssen. Ein wenig nachforschen ist sicherlich nicht verkehrt, aber die Frage ist, ob Institutionen, wie das Bundesarchiv, uns ihre Verträge mit den Urheber offenlegen werden, nur weil wir danach fragen. Wir können wohl nicht wesentlich mehr machen als darauf hinweisen, dass sie die Rechte für alle Nutzungsformen haben müssen, um die Bilder unter einer freien Lizenz veröffentlichen zu können. Hier wäre es sicherlich von Vorteil gewesen, wenn ein Anwalt, der in dieser Richtung spezialisiert ist, das den entsprechenden Institutionen mal deutlich ausformuliert hätte, da wir nicht wissen können, wie viel die einzelnen Bildrechteabteilungen der Archive wirklich von freien Lizenzen verstehen. Jedenfalls wären sie sich dann ihrer Verantwortung bewusst und wüssten, was sie bei solchen Freigaben alles zu beachten hätten. Ich kenne mich da nicht wirklich aus, aber es gibt sicher mehr oder weniger standardisierte Nutzungsrechtsverträge, die diesen Institutionen vorliegen. Eine Klassifizierung, welche Merkmale ein solcher Vertrag erfüllen muss, würde hier sicher helfen.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass zumindest beim Bundesarchiv mit Vorsicht vorgegangen wurde bei der Auswahl der Bilder. Die umseitig zitierten Stichproben kann ich natürlich nicht widerlegen, aber möglicherweise haben die Befragten auch mehr Nutzungsrechte eingeräumt als ihnen bewusst ist. Wenn dem nicht so ist, wäre es sehr hilfreich, wenn sich mal jemand mit ein paar von diesen Urhebern in Verbindung setzen würde (Ralf, du scheinst sie ja persönlich zu kennen?), damit man da mal nachhakt, ob denn wirklich die fraglichen Rechte eingeräumt wurden bzw. wie das Bundesarchiv die Situation sieht. Grüße, --ChrisiPK 21:29, 31 July 2009 (UTC)

Ich habe zu zwei DDR-Fotografen Kontakt, deren Bilder hier ungefragt erschienen sind. Beiden ist es "egal", sie sind Rentner. Sie haben uneingeschränktes Nutzungsrecht für alle Printmedien gegeben, nicht aber fürs Internet. Sie werden nichts unternehmen. Von den Erben von Heinrich Hoffmann ist aber bekannt, daß sie Urheberrechtsverletzungen verfolgen. Egal wie man diesen Herrn sieht, er ist keine 70 Jahre tod und seine Erben besitzen Rechte. Weder das Bundesarchiv noch wir haben das Recht, seine Werke als CC zu lizensieren. Bei DDR-Propaganda-Bildern: das RaeB war in der DDR eingeschränkt, man konnte sich kaum davor schützen, am Arbeitsplatz fotografiert zu werden. Heutiges und gültiges Recht macht eine Zustimmung der abgebildeten Personen erforderlich, was zu DDR-Zeiten nicht erforderlich war. --Ralf Roletschek 21:56, 31 July 2009 (UTC)
  • Seufz* Bitte mal den Zweiten Urheberrechtskorb nachlesen. -- 77.176.64.40 09:19, 14 August 2009 (UTC)
Das ist schade, dass die Betroffenen nicht mal zu einer Anfrage bereit sind, dadurch hätte sich die Situation vielleicht ein wenig aufklären lassen. Zur Hoffmann-Situation: Solange uns keine gegenteiligen Informationen vorliegen, gehe ich mal davon aus, dass das Bundesarchiv sich vom Urheber bzw. dessen Vertreter die entsprechenden Rechte hat einräumen lassen. Die RaeB-Sache ist natürlich recht unbefriedigend, aber mit den recht laxen Regelungen in den USA, die auch auf Commons gelten, ist da wohl nicht viel zu machen. Wenn entsprechende Personen sich beschweren, sollte man aktiv werden. Oder wir versuchen, die Commons-Policies in unsere Richtung abzuändern. Grüße, --ChrisiPK 22:04, 31 July 2009 (UTC)
Solange eine Dritte Partei (schriftlich) versichert, die ausreichenden Rechte zu haben und diese Partei zuverlässig und "seriös" ist muss man das glauben, so im BArch-Fall wo der Lizenzgeber ja eindeutig und öffentlich bennant ist. Ich hoffe die OTRS Mitglieder sehen das genau so und filtern Freigaben von unseriösen Quellen wie z.B. kitty88(a)web.de ohne Signatur oder Angabe von Klarnamen und Adresse raus.
Ich möchte auf w:de:Wikipedia Diskussion:Kontakt#Bilderspenden verweisen: Individualspenden sollen nicht vernachlässigt werden. Die Photosubmission sollte ausgebaut werden um die Hemnisse des Hochladens zu erleichtern. Einen erfahrenen Benutzer kostet der perfekte Upload 1-2 Minuten, ein PR-Menschen kostet es ewig sich damit zu befassen und wahrscheinlich wird sein Bild auch noch gelöscht. Zumindest für D-A-CH gibt es genug kompetente Benutzer um eine anständige Photosubmission auf de.wp/Commons zu betreiben, solche Spenden einzusammeln und ein wenig mit der photosubmission bei bestimmten Anbietern zu werben (z.B. bei Politikern). Die rechtlichen Bedinungen in D (A/CH?) sind schwierig da die Freigabe direkt vom Fotografen kommen muss und es keinen Heurer als Rechteinhaber geben kann. Hier kommt dann der zur Diskussion stehende Vorschlag ins Spiel: Sollten sich aus kleinen Schritten wie photosubmission Chancen (Wohlgemerkt Chancen, keine Probleme, Probleme gehören abgewiesen) auf mehr Bilder ergeben stößt der Benutzer sicherlich schnell an seine Grenzen und bräuchte professionelle Hilfe. --Martin H. 20:28, 2 August 2009 (UTC)

Beim Vorschlag wird auf professionelle juristische Hilfe verwiesen. Die halte ich für nicht so dringlich. Die entsprechenden Vorschriften der Länder sind in diesem Punkte in der Regel trivial. Was gebraucht wird, sind Leute, die in der Lage sind, das Todesdatum des Autors zu ermitteln. Der Rest ergibt sich dann. 87.155.249.140 17:00, 13 August 2009 (UTC) (Fingalo)

Man sollte auch beachten das sowohl für commons als auch de. weder deutsches österreichisches oder schweizer Recht gilt sondern US-Recht, weil dort eben die Server stehen. Problematisch ist eigentlich nur die Weiternutzung in z.B. Deutschland. Auf der anderen Seite wird (z.B. bei Logos) aus irgend einem seltsamen Grund angenommen das deutsches Recht gilt auf .de nicht österreichisches (de. steht in dem Zusammenhang nur für deutschsprachig) und auch nicht US-Recht, was doch einigermaßen widersprüchlich ist.--FischX 00:01, 16 August 2009 (UTC)

Kosten

“Wenn kompetente Wikipedia-Benutzer angesprochen werden, entstehen keine Kosten.”

Schwachsinn. In der deutschsprachigen Wikipedia gab es den Fall, dass ein Fotograf von mehreren kompetenten Benutzern beraten wurde, und die Bilder unter GFDL 1.2 gespendet wurden. Nach einem Jahr wurden die Bilder dann allesamt als unfrei gelöscht, weil sie ja eigentlich nie zur freien Nutzung lizenziert wurden. Im Endeffekt hat das ganze zwar kein Geld gekostet, jedoch ist die dadurch geraubte Lebenszeit von Leuten, die das Material gesichtet, sortiert und in Artikel eingefügt haben, nicht als kostenlos anzusehen. --32X 16:30, 26 August 2009 (UTC)

Stimmt nicht, vorne und hinten nicht. Aber das ist hier auch egal. --Ralf Roletschek 18:40, 26 August 2009 (UTC)

Impact?

Some proposals will have massive impact on end-users, including non-editors. Some will have minimal impact. What will be the impact of this proposal on our end-users? -- Philippe 00:06, 3 September 2009 (UTC)