Talk:March 2011 Update/de

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vorschläge in verschiedene richtungen

Edited by 2 users.
Last edit: 13:42, 13 March 2011

ZU TRÄGE Wikipedia hat eine recht komplexe Infrastruktur in der Kommunikation. Über welche Themen auch immer. Es dauert eine Zeit, sich da hineinzuarbeiten und zu differenzierten Informationen zu gelangen. Wenn man ein paar Wochen oder Monate raus ist, ist die Schwelle, wieder mitzumachen, hoch, weil man sich in die Infrastruktur erst wieder einarbeiten muss.

SOZIALES NETZWERK Man sollte in jedem Fall auch die Bildung sozialer Netzwerke fördern. Dass die Bindung der Autoren zueinander erhöht wird und eine Kommunikation zwischen befreundeten Usern erhöht wird, auch sprachübergreifend. Man könnte, nur für diesen intimen Kreis sichtbar, die Accounts mit den Accounts sozialer Netzwerke verbinden, sodass die Personen mit echtem Namen erscheinen. Es sollte bitte auch erleichtert werden, Inhalte in sozialen Netzwerken unterzubringen. (Nachhaltigkeit weiter fördern)

SÜCHTIG MACHEN/LEVELN/EITELKEIT BEDIENEN Man könnte versuchen, die Autoren abhängig zu machen, wie das bei Online-Rollenspielen der Fall ist. Eine Art Daily Edit Quest, für die man belohnt wird^^. Ein verbessertes Auszeichnungssystem, das im Gespräch ist, ist da eine gute Idee und geht ja auch in genau diese Richtung. Man sollte die Eitelkeit von Menschen bedienen. Eine offizielle Seite mit einer Liste der Autoren, auf denen sie mit ihrem realen Namen als Autor eingetragen sein können und der Anzahl der Edits plus die Auszeichnungen. Etwas, worauf man verweisen kann, was man posten kann oder für Wissenschaftler, die das in einer Publikationsliste vermerken möchten! Man könnte ein Tutorial so aufbauen, dass es Level enthält. Man ist am Anfang Novize oder so. Später ist es nur noch Möglich, durch Auszeichnungen für nachweisbare Edits weiter zu leveln. Dadurch entstünde der Eindruck von Exklusivität. Menschen mögen sowas. Und anders wird das langfristig nicht gehen als über solche Psychotricks.

EINSTIEG VEREINFACHEN Es würde Neulingen erleichtern, in die Arbeit hineinzukommen, wenn es leichter fiele, zum Beispiel veraltete Stellen zu markieren. Also eine Art Update-Bedarf festzustellen. Die Markierung solcher Stellen sollte vereinfacht werden. Ich hoffe, das ist im neuen Editor vorhanden. Wenn man so etwas findet, denkt man: Hmm, welcher Benutzer war es noch, der auf seiner speziellen Unterseite beschrieben hat ... Und dann lässt man es. Das betrifft insbesondere auch Quellen. Die sind auch oft veraltet, tot, fehlen. Das kann man in die Diskussion schreiben und keiner ließt es, aber man sollte eine Stelle markieren können, um das zu tun. Neue User würden eher auch dadurch generiert, dass sie bei der Benutzung eines Artikels optisch ansprechend darauf gestoßen werden, dass man etwas korrigieren kann.

VERKRUSTUNG VERHINDERN In der Politik führt Rotation zu Verhinderung von Verkrustung. Man sollte überlegen, den Kreis von Autoren mit Admin-Rechten, regelmäßig auszutauschen. Dadurch braucht man immer wieder neues Blut. Das schafft Dynamik.

ERWEITERUNGEN Eine Art App-Seite wär auch super. Es gibt so viele Verbesserungen, angefangen von der Sichtbarkeit von Schreibfehlern, erweiterten Editor, etc, etc. Eine Seite, wo das übersichtlich aufgelistet und nach Bewertung geordnet ist, wär klasse.

EDITBEWUSSTSEIN FÖRDERN User sollten einen Artikel mit Sternen bewerten können. Wie z.B. bei IMDB. Weil sich ein Artikelstand natürlich ändert, sollte die Bewertung eine Gültigkeit haben von einer Dauer von 150 bis keine Ahnung wie vielen Edits. Dadurch schaut man auch noch mal bewusst in den Artikel und man entdeckt, wenn die eigene Bewertung nicht mehr gültig ist, dass sich etwas verändert haben muss. So in etwa.

AUTOMATISIERTES AN DIE HAND NEHMEN Wenn Autoren neu sind, sollten sie über ein cooles Tutorial in Wikipedia eingeführt werden. Etwas interaktives, wenn ihr Rechner das erlaubt.

PSYCHOLOGIE NUTZEN Man könnte sicherlich viele Nonsensedits vermeiden, wenn man optisch deutlich macht, worin der Wert dessen besteht, was da bearbeitet wird. Dass ein Mensch Arbeit aufwenden muss, den Edit rückgängig zu machen. Die sollen gleich ein schlechtes Gewissen haben oder erkennen, woraus sich der hohe Anspruch erschließt.

--- UPDATE:

ZUGRIFF EXKLUSIVER -- RUSSISCHE IDEE UMKRÄMPELN Jeder hat ein Geltungsbewusstsein und möchte mit seinem Thema/seiner Arbeit privilegiert repräsentiert sein. Jetzt achtet kaum jemand darauf, ob ein Artikel wie ausgezeichnet wurde. Langfristig könnte also überlegen, den Zugriff auf Artikel zu erschweren, welche nicht ausgezeichnet wurden. Das heißt, dass erst einmal nur exzellente und lesenswerte Artikel direkt lesbar sind. (Man müsste dann überlegen, zumindest einen Text auch mit etwas wie ›informativ‹ auszeichnen zu können). Das sichert Qualität und das schafft bereits bei der einfachen Benutzung ein Bewusstsein für qualitative Unterschiede. Wenn man irgendwo einem Link auf einen Artikel folgt könnte also ein Warnhinweis aufpoppen: »Der Artikel entspricht noch nicht den Qualtätsansprüchen der Autoren von Wikipedia. Möchten Sie ihn dennoch lesen? Denken Sie auch daran, dass jederzeit einen Artikel verbessern können.«

SPENDENSYSTEM NERVT Die Aufrufe zu Spenden sind sinnvoll und wichtig. Aber es nervt, weil es nach Betteln aussieht. Ich möchte am Ende einen hübschen Button für eine Mikrospende. »Wie viel ist Ihnen dieser Artikel wert?« Das würde insgesamt eine in meinen Augen gesunde Spendenkultur fördern. Also die ständige Bereitschaft auf diesem Weg für Inhalte zu bezahlen. Man könnte anzeigen lassen, wieviel für diesen Artikel schon gespendet wurde. Das würde die Arbeit der Autoren bestätigen.

MULTIMEDIA ERNST NEHMEN (NEUES WIKIMEDIA-PROJEKT) Ich wünsche mir ansprechendere multimediale Inhalte. Eine Weltkugel zum Beispiel, auf welcher der Geotagg repräsentiert ist. Ein Modell, auf welchem wie in Wikipedia Inhalte (wie Grenzen etc.) eingetragen werden und für Artikel Markierungen vorgenommen werden können. Ein bewegbares 3D-Modell für Städte-, Länder-, etc. Artikel. Da fehlt mir deutlich die Zusammenarbeit mit Projekten wie Open Street Map. Da könnte man Symbole entwerfen und eine Darstellungsform erarbeiten für historische Begebenheiten. Das müsste ein Modell sein mit einer Zeitachse! Man könnte also auch erarbeiten, wie eine Stadt zu einer bestimmten Zeit aussah, was sich geografisch verändert hat, wie die Straßennamen waren.

10:53, 12 March 2011

So grundsätzlich mal ein paar Eindrücke[edit]

  • Wenn ein Neuling einen Artikel neu anlegt und der ist nach dem ersten Abspeichern noch nicht fertig ausgebaut, ist sofort der Artikel mit Löschantrag-Bapperl versehen. Da geht es aus meiner Sicht nicht mehr um die Sache, sondern um das Profilierungsbedürfnis einzelner Nutzer.
  • Die Bertelsmanngeschichte: Es ist ein Unding, dass es erlaubt ist, ehrenamtliche Wiki-Autorenarbeit kommerziell auf diese Art zu vermarkten. Der normale Autor ohne Anstellungsvertrag bei Wikipedia, Wikimedia ist dann doch der Depp des Projekts, insbesondere dann wenn er keiner machtstrategischen Clique angehört.
  • Häufig geht es ja bei Artikelgestaltung nicht um die Sache, sondern um: wer hat das Recht von wem was wieviel zu revertieren.
  • In vielen Bereichen sind die Artikel schon so ausgereift, dass ein spontanes Schreiben, was ja auch Lust auslöst und Begeisterung und was über schwierige Anfangszeiten tragen kann, kaum noch so gelingen kann. Für was braucht man dann eigentlich neue Autoren, wenn eh schon alles dasteht? Damit die vielen Admins und Vermittler eine Existenzberechtigung im Haifischbecken: Artikelnamensraum haben?

Da wäre dann doch eine Klärung angebracht.

  • Insgesamt ist den Autoren auch viel genommen worden, z.B. dass nur noch ein Link auf eine Versionsliste nötig ist bei Nutzung der Texte. Wenn man gute Autoren will, muss man denen eben mehr bieten als eine globale Vision.
14:31, 18 May 2011
 

Zu meinem Vorschreiber: Süchtigmachen ist eine Schwindelpackung, es geht darum, den Autorinnen und Autoren ein Gleichwertiges zu geben, was sie auch geben. Süchtig heißt, ich gaukle vor, dir was zu geben, was du suchst, aber du bekommst es nicht.

15:10, 18 May 2011
 

Du versuchst Lösungen zu finden

  • nach dem Motto: Teile und herrsche..
  • durch künstliche Schaffung und Erhöhung von Hürden eine Art diffuse Angst zu erzeugen, aus der heraus die Leute sich verkrampft bemühen einem wie auch immer definiertem Anspruch gerecht zu werden


Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spass macht, das ist ziemlich krank

18:29, 18 May 2011
 

eine schlichte inhaltsbezogene Idee

Edited by another user.
Last edit: 18:48, 31 March 2011

Es dürfen nur Administratoren eingreifen, die selbst etwas zum Thema beitragen können!

Erläuterung: Ich unterscheide zwei Fälle: Im einen Fall herrscht edit-war, da muss jemand schlichten, und der muss vom Inhalt keine Ahnung haben. Das sind die üblichen Kriege, die keinen einzigen Autor vertreiben. Im anderen Fall schreibt jemand etwas und ein Admin greift mit formalen Argumenten ein. Dann merkt der Schreibende das andere von der Sache keine Ahnung hat und sich ausschliesslich als formaler Beamte betätigt. Das erzeugt sofort Frust. Da es so viele Admins gibt, sollte eine Selektionsregel eingeführt werden. Formale Argumente - egal wie wichtig und berechtigt sie sind - dürfen nur von einem Admin angegracht werden, der auch etwas vom Thema versteht. Durch diese Filterung der Admin-Zugriffe entsteht ein neues Milieu. Man kann dann anhand der Sache über formale Aspekte der Wikipedia diskutieren - was mit den aktuell auftretenden übereifrig-unbarften Hilfssheriffs in den allermeisten Fällen nicht möglich ist. Die Wikipedia lebt von Inhalten nicht von formalen Regeln. Rolf Todesco 18:48, 31 March 2011 (UTC)

18:44, 31 March 2011

Das ist einer der besten Beiträge in diesem Forum! Er erkennt das grundlegende Problem mit den Adsministratoren. Ich habe auch sehr starke Vorbehalte gegen Administratoren, die 1000 und mehr Beiträge liefern. Administratoren dürfen nicht nach der Anzahl ihrer Beiträge gemessen werden, sondern nach deren Qualität. "Vielquatscher" sollen sich in einen Biergarten setzen. Und noch eine Selbstkritik in aller Höflichkeit: Die Deutschen sind gescheit und tüchtig. Aber bitte andere Deutschsprecher auch.

05:16, 3 April 2011
 

Anspruch und Wirklichkeit

Wie so oft zeigt sich an diesem Artikel, dass Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammen gehen. Da endet z.B. der Text nach dem 2. Punkt abrupt vom Deutschen ins Englische. Noch nicht einmal eine Erklärung oder Entschuldigung (zuwenig Zeit zum Übersetzen o.ä.) gibt es. Friss oder stirb. Warum sind die Texte auf dieser Disc-Seite nur in Englisch? Dahinten steht ein '/de'! Wo ist der Zeitstempel? Ich denke, dass viele Neuautoren z.B. an der 'Sichtung' scheitern. Der Anspruch auf ein Mindestmasz an Qualität 'tötet' die Anfangseuphorie vieler, wenn sie feststellen, dass das, was sie geschrieben haben auch nach Tagen/Wochen/Monaten noch nicht freigegeben ist - dann halt nicht und tschüss. Die Frage nach Vorschlägen zur Verbesserung im ersten Teil wird dadurch konterkariert, dass es im zweiten Teil für dieses Jahr schon fertige Konzepte gibt. Wozu sollen wir noch diskutieren? Die Ideen zur Verbesserung haben - für mich zwischen den Zeilen - ein Geruch von komplexer Software im Hintergrund. Sind damit dann ältere (langsamere) Rechner auszen vor? Bitte verschont uns vor diesem ganzen Blinkiblinkikram und davor, dass die älteren Rechner faktisch stillstehen, weil sie die Fülle an Information aus den Wiki-Servern erst mal verarbeiten müssen. Grusz RolandS von der dt. Wikipedia

00:41, 12 March 2011

IP 178.27.96.81 weitgehend will ich gern deinen Ideen zustimmen, da mich ähnliche Gedanken schon in der letzten Zeit verfolgten. IP 81.210.145.100 (Plenz @ de.wikipedia) ja diese Faktoren sind leider all zu gut bekannt. Man kann aber nicht immer Kompromisse schließen. Das gemeinsame Miteinander muss Spaß machen, auch wenn andere Leute anderer Meinung sind. Man muss den gegenseitigen Respekt stärken und nicht den Respekt vor irrelevanten Zahlen wie Artikelanlagen oder Edits. Ich finde daher schon die Ideen von 178.27.96.81 weitreichend intressant, wenn auch nicht in allen Punkten. IP 85.216.31.91 wo willst du die Grenze festlegen, das von einem neuen User die Artikel weniger gelöscht werden? Vor dem Richter sind alle gleich. Weist du, ich habe mich vor nicht all zu langer Zeit unter neuem Profil, nach einem wenig ergötzlichen Ereignis in der WP, als völlig neuer User angemeldet. Es ist ein sehr ernüchterndes Erlebnis gewesen. Wenn du an Disk. teilnimmst wird dir offen gesagt, das du keine Ahnung hast weil du noch nicht lang genug dabei bist. Wenn du die Kommunikation suchst wirst du als Geisteskranker, oder Größenwahnsinniger deklariert und so weiter fort. Ich kann verstehen, das sich dies niemand antut. Außerdem kannst du nicht User dauerhaft aus der WP ausschließen, die arbeiten dann meist unter anderem Namen einige Zeit später wieder mit, weil sie eh Blut geleckt hatten. Recht hast du in soweit das dass Regelwerk für die WP recht unüberschaubar ist und sich die Deklarierung der WP:RK sehr gummihaft gestaltet. Du willst einen allgemeinen Test einführen und gibst zum Bsp. eine biologische Lebensform an. Was ist aber wenn ein User zur Geschichte arbeitet und er anhand der historischen Dokumente nicht wissen will, was eine biologische Lebensform im Tierreich betrifft? Wenn ich mich bei solcher Vorschreiberei aufhalten würde, hätte ich nie einen Artikel verfasst. Statt dessen ist die WP gut 1800 Artikel reicher. Ja der Anspruch zwischen Wirklichkeit und Realität geht derzeitig in der WP weit auseinander. Daher würde ich es gern mal anregen, dass man sich über die Ideen von IP 178.27.96.81 etwas mehr Gedanken macht. mfg 94.223.205.2 23:55, 12 March 2011 (UTC) (drehrumbum WP:de)

23:55, 12 March 2011

@94.223.205.2 Ich meine es sollte sowas wie eine Schutzfrist geben, damit ein neuer Autor nicht sofort durch Schnelllöschung und Reverts abgeschrteckt wird (Vandalismus ausgenommen). Emotional ist das für jeden Neuling eine negative Erfahrung. Diese Erfahrung mit neuem Profil habe ich auch gemacht. Ich habe jahrelang nur unter IP Artikel verbessert oder überarbeitet, lange waren diese Edits gut akzeptiert. Meist allerdings zu wenig emotional geladenen Themen und mir gings meistens um Inhalte nicht um mein Ego. Irgendwann stellte ich fest, dass IP´s nicht mehr so richtig ernst genommen werden (häufigere Reverts, bissige Kommentare). Schließlich habe ich mich dann angemeldet, weil ich zu einem sehr emotionalen Thema mitmachen wollte und da wollte ich schon einen "Wiedererkennungswert" haben. Bei dem Thema habe ich dann wirklich mich reingehängt und eine ganze Menge verbessert(vor allem durch Zusammenfasssung, Kürzung und Ausgliederung) und das weitgehend mit Unterstützung der Hauptautoren, ich kam dann zeitweise sogar auf Rang drei der Edits in dem wild wachsenden, umfangreichen und weit verzweigten Artikel(150 kb). Da kam dann der Kommentar, ich wäre ein beschränkter "ein Themen Autor", weil in meiner History kein anderes Thema zu finden war. Das hat mich echt getroffen. Wenn dir der fiktive Artikel zum baktrischen Stachelkopfadler nicht gefällt und du lieber einen historischen Artikel hättest, wie wärs mit "die Entwicklung des Keilriemens bei der römischen Quadriga"? Zum Üben darf sich jeder sein fiktives Thema und Fachgebiet selbst aussuchen.

13:47, 13 March 2011

Weist du, ich bin eigentlich froh, wenn ich auf jemanden treffe, der auf seinem Gebiet fachkompetent ist und sich durch seine Hartnäckigkeit ein umfangreiches Wissen zu einer Thematik aufbaut. Allerdings kann ich auch, die dir gegenüber geäußerten "bösen" Stimmen verstehen. Es handelt sich einfach um User, die engagiert bei der Sache sind. Diese Hingabe für dieses Projekt, kann durchaus auch mal unangenehm sein. Aber warum arbeiten wir hier eigentlich in der WP mit? Ist es nur die Tatsache das wir für ein potentielles Publikum Wissen schaffen wollen, oder ist es die Tatsache, dass wir uns in dem Wissen schaffenden Umfeld bewegen wollen, um unser eigenes selbst weiterzuentwickeln? Daher verstehe ich mal die Aufforderung an dich, auch mal etwas über deinen Tellerrand zu schauen. Das du dies nicht machen musst, akzeptiere ich nativ auch, denn es ist deine eigene Entscheidung. Es ist eben auch eine Frage der Akzeptanz des anderst Denkenden und man kann nicht immer davon ausgehen, dass der dir unbekannte Gegenüber besonderst schwachsinnig ist. Übrigens werde ich mich sicher nicht mit dir, über das Schlupfverhalten von Keilriemen an einem römischen Streitwagen unterhalten wollen. Das ist für mich einfach nur zu unrealistisch. mfg 94.222.150.47 08:05, 16 March 2011 (UTC)

08:05, 16 March 2011
 
 

Ich kann dem nur zustimmen, MediaWiki wird derzeit von übereifrigen, sozusagen wildlaufenden Softwareschreibern mit Unsinns"feature"s vollgestopft und die Wikipedias ebenso. Es ist lachhaft glauben zu wollen, daß man Drittweltschreiber außerhalb einiger gut ausgestatteter Organisationen gewinnen kann, wenn mit den üblichen Rechnern und Systemen, die die erste Welt seit 5-10 Jahren als Schrott ansieht, praktisch nichts funktionert, zumindesten nicht mit erträglichen Antwortzeiten. Nur zwei Beispiele für benutzerunfreundliche Dinge, die Schreibern aufgezwungen werden, wobei ich mich nicht beschwere, daß es sie gibt, sondern nur, daß sie nicht abschaltbar sind.

  1. JavaScript. Es muß eine komplett scriptfreie Version der Bedienung geben. Nicht nur sind Scripte gerade bei älteren Rechnerumgebungen riesige Bremsen, wenn sie überhaupt funktionieren, sie sind auch eklatante Sicherheitsrisiken, da es keine Garantie gibt, daß ein Script unverändert vom Server zum Anwenderrechner gelangt.
  2. Diskussionsseiten neuen Stils. Editieren Lernen ist ohnehin nicht einfach, insbesondere für Leute ohne besondere Ausbildung oder Erfahrung im Umgang mit "parsenden" Textsystemen. Will jemand an den neuen Diskussionen teilnehmen, muß er ein weiteres System lernen, bei dem nebenbei auch noch permanent softwareseitig Vieles umsortiert wird. Das Nachlesen geführter Gespräche und das Nachhalten von einmal Erreichtem ist schwierig und extrem zeitaufwendig. Schon auf 5 Jahre alten Rechnern der Industriestaaten, die mit damals kostengünstigen Komponenten ausgestattet wurden, kann es Minuten dauern, in denen der Rechner/Browser praktisch blockiert ist und nur irgendwelche Bildschirminhalte wild blinkend auftauchen, wieder verschwinden, die Position wechseln und so fort, bis die Bedienbarkeit der Diskussionsseiten wieder hergestellt ist und man mit Lesen beginnen kann.

Ein weiterer Punkt ist die proaktive Benutzerbetreuung. Auch dazu ein Beispiel:

  1. Ein Benutzer hat sich von einem Kollegen zwei zusätzliche sehr nützliche Knöpfe in die Kopfleiste des Editierfensters einbauen lassen, neben denen, die er nie brauchte und dennoch nicht abschalten konnte. Die Lebensdauer der Knöpfe war im Schnitt kaum ein Jahr, dann funktionierten sie nicht mehr, weil irgendwo irgendetwas umgestellt wurde - ohne Vorwarnung, und obwohl es für die Umsteller ein leichtes gewesen wäre, zu erkennen, daß Benutzer solche Zusatzknöpfe benutzten. Es wäre sogar einfach gewesen, festzustellen wer sie benutzt und die notwendigen Adaptionen durchzuführen. Bei Vorlagenänderungen ist das selbstverständliche Praxis. Softwareänderungen erfolgen jedoch fast immer in der jahrzehntelang bekannten Arroganz "Wir sind die Programmierer, was interessieren uns Nutzer?"

Schlußfolgerung: Macht es einfach, laßt es einfach, und orientiert Euch bei Euren Entscheidungen wirklich daran, was das Erleben der Nutzer bestimmt.

Conclusion: Make it simple, keep it simple, really focus on user experience when making decisions.

15:45, 16 March 2011

Seh ich auch so - erst mal die Ursachen analysieren

  1. dazu wäre es erst mal wichtig zu schauen, welche Projekte betroffen sind - de-wiki? wikionary? bar-wiki ... u.s.w. - oder ob es überall gleichermaßen läuft.
  2. wie es sich in anderen Bereichen das Internets sich entwickelt - beispielsweise in fachbezogenen Foren (ist da die Mitarbeit ab- oder zunehmend)
  3. ... und grundsätzlich natürlich die Nachwuchsarbeit fördern (die ehemals emsigen "Jungen" sind mittlerweile zehn Jahre älter :-) und verhalten sich eben auch so) und nicht an die Wand fahren lassen.

Um das Problem in den Griff zu kriegen, bräuchte man erst mal Zahlen, Daten und Fakten ... so kann man als einzelner User nur rumphilosophieren, also auf Stmmtischniveau Vorschläge machen. Viele Grüße Redlinux 21:18, 2 April 2011 (UTC)

21:18, 2 April 2011
 
 

Zu groß, zu fett, zu unübersichtlich

Ich gehöre nicht zu den vergraulten Neulingen, sondern bin seit 2004 in der Wikipedia aktiv, zeitweise imho auch ziemlich rege (Benutzername: Asdrubal, gut 12.000 Edits). Seit ungefähr einem Jahr habe ich meine Aktivitäten nahezu eingestellt. Meine (inzwischen deutlich zusammengestrichene) Beobachtungliste behalte ich im Auge und alle paar Monate mache ich noch ein bisschen was an meinen großen regionalen Projekten, die ich aber vermutlich nie mehr fertigstellen werde. Könnte gut sein, dass ich meinen Account demnächst löschen lasse.

Nachfolgend ein paar rein subjektive Betrachtungen:

Bisher hatte ich praktisch keinen Ärger mit Admins und nur selten mit rechthaberischen Mit-Wikipedianern. Viel mehr stört mich, dass Wikipedia inzwischen ein gewaltiger Wust aus Vorschriften, Regeln und komplizierten Abläufen geworden ist. Seit 2004 habe ich beobachtet, wie immer mehr Dinge dazu gekommen sind, die es einem ganz normalen, wohlmeinenden Autoren immer schwerer machen, einfach nur einen Artikel zu schreiben: Belegpflicht, Sichtungen, Relevanz- und Qualitätskriterien, die kaum noch zu durchschauen sind, aber dazu führen, dass so ein Dreck wie eine US-Pornoseite zum lesenswerten "Artikel des Tages" werden kann, Lizenzregeln, die irgendeiner Stiftung oder einem Verein die Vermarktung der freiwillig erbrachten Leistungen der Autoren ermöglichen, fest Angestellte, deren Arbeit keine für mich erkennbare Verbesserung der Wikipedia erbracht hat. Dazu kommt die eigentlich positive Tatsache, dass immer mehr Themenfelder abgedeckt sind, was aber dazu führt, dass man kaum noch Neues beitragen kann. Gleichzeitig sind gerade viele historische und politische Artikel entweder weltanschaulich gefärbt oder im Versuch, ihr Objekt neutral darzustellen, so gewuchert, dass man sie kaum noch überschauen, geschweige denn vernünftig daran arbeiten kann.

Kurz und gut: Spaß macht das schon lange nicht mehr.

Meiner Meinung nach kann nur ein Abbau von Strukturen und Regeln die Wikipedia wieder interessanter machen.

07:29, 1 April 2011

Die schlechte Nachricht zuerst. Accounts können nur durch direkten Eingriff in die Datenbank gelöscht werden, wozu nur sehr wenige Leute berechtigt sind, und die machen das nicht,w eil es zu viel Arbeit macht und potentiell schwerwiegende Probleme mit der Datenbank nach sich zieht. Also: Wikipedia-Benutzerkonten können nicht gelöscht werden. --94.134.207.140 16:11, 1 April 2011 (UTC)

16:11, 1 April 2011
 

Wo ist der Platz, um Verbesserungsvorschläge zu machen?

Ich wüsste schon ein paar Sachen, die man verbessern könnte: - Neulinge sollten einen persönlichen Ansprechpartner (Mentor) haben, der bei den ersten Edits auf die Finger schaut und dem User erklärt, warum z.B. jemand seinen Beitrag revertiert hat oder welche Regel verletzt wurde und wie man das besser machen kann. Wichtig, ist dabei, dass der Mentor nicht selbst bei dem Artikel mitarbeitet (Neutralität). Der Mentor beendet seine Aufsicht anch einer gewissen Zeit automatisch, oder schon vorher, wenn er den Eindruck hat, dass der User alleine zu recht kommt, das wird dem Autor mitgeteilt (Gratuliere, deine Arbeit ist wertvoll, ich glaube in Zukunft kommtst du auch ohne meine Hilfe zurecht), der Mentor belibt aber als Ansprechpartner verfügbar. Persönliche und individuelle Hilfe ist am Anfang nötig.

- Die Schwelle für Löschungen und Reverts sollte bei neuen Autoren höher sein. Es dauert seine Zeit, bis man das Regelwerk verinnerlicht hat. Für den Autor sieht es nämlich schnell so aus, als wäre man an seinen Beiträgen nicht interessiert.

- Autoren, die mehrfach und mutwillig gegen fundamentale Richtlinien verstoßen, sollten nach mehrfacher Sperrung für immer gesperrt werden. Es gibt auch kaum etwas nervtötenderes als Sperrdiskussionen.

- Die Editierfunktionen können verbessert werden. Z.B. ist bei einer Bearbeitung einer eines Abschnitts in der Vorschau keine Fußnote zu sehen.

- Ich glaube viele neue User fühlen sich erschlagen von den umfangreichen unterschiedlichen Hilfen und Regelwerken. Es sollte mehr Schritt für Schritt Anleitungen geben.

- Es sollte sowas geben wie ein interaktives einführendes Trainingsprogramm, wo jemand mehrere Schritte erlernen muss, bevor er bestimmte Rechte bekommt, jeder Schritt wird vorgegeben und ausgewertet. Z.B. Aufgabe 1: einen fiktiven Artikel editieren (Z.B. der baktrische Stachelkopfadler), einen Vandalismus erkennen, eine Diskussion zu einem Revert führen. Aufgabe 2: aus mehreren (10 oder mehr) Alternativen mehrere neutrale Formulierungen auswählen und mehrere nicht neutrale Formulierungen erkennen. 3. Einen fiktiven Artikel anlegen. Kein Training sollte länger als eine Stunde dauern, man sollte es beliebig oft machen können und die Ergebnisse sollten nur für den User sichtbar sein. Nach 1 darf der Autor Editieren, nach 2 sichten und nach 3 einen Artikel anlegen. Mit 1 verhindere ich auch, dass ein User kurz mal zehn Sockenpuppen anlegt.

10:12, 12 March 2011
> - Die Schwelle für Löschungen und Reverts sollte bei neuen Autoren höher sein. Es dauert seine Zeit, bis man das Regelwerk verinnerlicht hat. Für den Autor sieht es nämlich schnell so aus, als wäre man an seinen Beiträgen nicht interessiert.

Ja. Allerdings sollte der Autor das eigentlich gar nicht erfahren, daß, ob und wenn man an seinen Beiträgen nicht interessiert ist. Daß meinetwegen kein Artikel über Comics, Comicfiguren, Fernsehserien, Pornostars, Automodelle und sicher einiges mehr in der Wikipedia zu sein braucht, kann man zwar erkennen, weil ich sie nicht lese, aber ich gehe weder hin und teile dies den Autoren mit, indem ich ihre Artikel lösche, noch käme ich im Traum auf die Idee, ähnliches mit Worten zu tun. Selbst, ob meine tatsächlichen Desinteressen den vorgenannten Beispiele entsprechen, stelle ich in Frage, weil es niemanden etwas angeht.

16:24, 16 March 2011

Wikipedia hat in seinem jetzigen Zustand den Höhepunkt schon überschritten. Da hat sich eine Führungsebene breit gemacht, die das Führen nicht gelernt hat und die auch nicht entsprechend organisiert ist. Es ist unmöglich, daß da "Vielverbesserer" in Wissensgebieten tätig werden, von denen sie keine Ahnung haben. Und dann, wenn man ihnen auf die Zehen steigt, auch noch mit Trotz und Zorn reagieren, weil ihre Eitelkeit verletzt wurde. Eine Verbesserung der Situation kann nur herbei geführt werden, wenn die Arbeit dieser suspekten "Alleswisser" innerhalb der Führungsriege einer kritischen Kontrolle unterzogen wird. Innerhalb der Führungsebene müssen sich für die einzelnen Wissensgebiete Gruppen bilden, die wirkliche Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet sind. Menschen mit der Befähigung, auch tatsächlich sachgerechte Prüfungen in den jeweiligen Wissensgebieten vorzunehmen. Zur Zeit ist es leider so, daß ein Zuckerbäcker den Gen-Wissenschaftler in seiner Disziplin korrigiert, weil es ihm an der notwendigen Selbsteinschätzung mangelt. Das kann keine Zukunft haben. Erst wenn sich neue Editoren sach- und fachgerecht behandelt fühlen können, werden sie auch an der Arbeit in Wikipedia Freude haben. Der Zustandsmangel liegt in hohem Maße an der Überheblichkeit einer teilweise sehr ignoranten Führung.

23:22, 31 March 2011
 
 

Sinn dieser Diskussion

Was wollt ihr jetzt eigentlich von den Usern? Ich stelle fest, dass im Februar der Perspektivplan erstellt wurde (und damit bereits vor der Studie, deren Ergebnisse vielleicht hätten einfließen können). Ihr wisst also schon, wo es hingeht und wie die nächsten Schritte aussehen werden. Was wollt ihr denn dann noch von den "Benutzern"? Vorschläge, wie eure Ideen noch besser umgesetzt werden können? Hier schlagen einige vor, wie Wikipedia neu erfunden werden könnte. Das ist wohl kaum die Absicht dieser Diskussionsseite. Außerdem scheint ja eigentlich alles bestens zu sein, wenn man die Vorderseite liest. Von Krise keine Spur zu sehen. Also "weiter so, nur besser"!

Dass immer mehr neue User bald wieder wegbleiben (unter anderem, weil sie das Diskussionsniveau unerträglich finden), dass man nur wenige Frauen und nur wenige Wissenschaftler gewinnen kann, dauerhaft mitzuarbeiten: alles kein Grund zur Beunruhigung. Man lässt zwar Studien ausarbeiten, diskutiert aber nicht wirklich darüber. Die Bereitschaft der "Wikipedianer" zur Diskussion ist allerdings auch sehr gering. Einen Dorfbrunnen, eine Agora, leistet sich die deutschsprachige Wikipedia beispielsweise nicht. Das "Café" ist ausdrücklich nur zur "Entspannung" da, also zum Scherze machen. Dementsprechend entwickeln sich dort grundlegendere Diskussionen nur auf der Diskussionsseite des Kurier. Dieselben versanden und versickern bald genau wie auf Diskussionsseiten von Benutzern. Die Blogs kann man vergessen. Spricht man Missstände an, tönt einem entgegen, man halte nur andere Benutzer von der Arbeit an Artikeln ab. Ich hatte daher immer einen Rest Hoffnung, dass es irgendwo eine Ecke geben muss, wo grundsätzlich diskutiert werden kann. Das scheint mir hier bei Wikimedia allerdings auch nicht unbedingt der Fall zu sein. Es sei denn, ihr erklärt mal, was denn mit den (wenigen brauchbaren) Vorschlägen geschehen soll, die hier zur Sprache kommen. Sollen die einfließen in eure nächste Strategiedebatte, die dann im Februar 2012 zu einem neuen Jahresplan oder 5-Jahres-Plan führt? --Dlugacz 21:04, 31 March 2011 (UTC)

21:04, 31 March 2011

Erst mal die Ursachen analysieren!

Neue Autoren bilden zwei Gruppen:

  • die schlechten Autoren. Auf der Hauptseite steht "Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen." Leider hält dies die schlechten Autoren nicht davon ab, sich angesprochen zu fühlen:
    • sagen "oh, meine Dorfschule hat noch keinen Artikel", scheitern zu Recht an Relevanzkriterien --> Frust --> Abgang.
    • haben keine Ahnung von Orthografie, werden zu Recht ständig revertiert --> Frust --> Abgang.
    • sind nicht bereit, sich Formatierungskenntnisse anzueignen, werden zu Recht ständig revertiert --> Frust --> Abgang.
  • die guten Autoren...
    • interessieren sich nur für ein bestimmtes Gebiet und haben deshalb überhaupt kein Interesse, die Liste "Artikelwünsche" oder "Qualitätssicherung" abzuarbeiten.
    • dachten, ihr Wissen würde gebraucht, stellen dann aber fest, dass sie alles belegen müssen, haben jedoch keine Lust, sich zu einem Quellensucher und -abschreiber herunterqualifizieren zu lassen --> Frust --> Abgang.

Dann gibt es noch die alten Autoren, die bemerken, dass dieses Enzyklopädieprojekt durch Aufweichen von Relevanz- und anderen Kriterien immer mehr zu einem Flachlaberprojekt mutiert und fühlen ihre Ideale verraten --> Frust --> Abgang.

81.210.145.100 (Plenz @ de.wikipedia)

12:58, 12 March 2011

Es gibt aber auch "gute" Autoren, die nicht so arrogant sind und sich über die "schlechten" dermaßen erheben. Die werden von den Oberherrscher-Methoden besonders abgeschreckt. Zum Schluß bleibt ein schrumpfender Schlaumeierverein, in dem jeder jeden beweihräuchert. Bewiesen wird damit, daß zwischen den bösen kommenziellen und den guten "ehrenamtlichen" Projekten eigentlich kein relevanter Unterschied besteht. Also halb so dramatisch!

14:50, 14 March 2011
 

Man sollte nicht nur die neuen Autoren unter die Lupe nehmen, sondern auch das Verhalten was im Bereich der recent Changes / Neue Artikel zu sehen ist. Wenn da jeder unerfahrene Neuling von einer gewissen Gruppe von Eingangsbefundern mit äußerst unhöflichem Verhalten abgewatscht wird, ist es kein Wunder das viele fachlich gute, meist auch ältere, neue Mitarbeiter verjagt werden. Sie sind es nicht gewöhnt und wollen auch nicht als teilweise Ü50 - teilweise in universitärem Rahmen tätig - von irgendwelchen Kiddies und gefrusteten Eingangskontrolleuren angepöbelt werden, ja es gibt eine Generation, die den Begriff Respekt noch kennt und erwartet. Sprüche "das taugt noch nicht mal für die Bäckerblume" - und das ist noch einer der höflichsten - sind für mich unter jeglichem Schwellenwert. Diese Eingangskontrolle und ihr näheres Umfeld ist sinnvoll, wenn nicht sogar zwingend notwendig, deswegen sollten wir auf als Community darauf achten das gerade hier die Leute positiv abgeholt werden.

Frustreaktionen bei den Eingangskontrolleuren sind aber auch teilweise verständlich - bei dem was teilweise ankommt -, allerdings sollte jemand der hier leicht die Nerven verliert, die Arbeit nicht machen oder nur eine Woche im Rahmen eines Monats. Zu überlegen ist auch ob hier nicht bezügliche Höflichkeit und gutem Benehmen deutlich engere Maßstäbe gesetzt werden müssen und Fehlverhalten strenger und unmittelbarer geahndet werden muss.

Mfg --Joergens.mi 09:52, 28 March 2011 (UTC)

09:52, 28 March 2011

Solange es Mitarbeiter gibt, die Vorschläge wie folgende zu neuen Artikeln machen, ist die Sache hoffnungslos: Die Frage sei natürlich auch erlaubt, ob wir nicht in solchen Fällen den umgekehrten Weg praktizieren sollten? – nicht verbessern sondern verschlechtern, zumal in solchen Fällen eine Verschlechterung wohl wieder eine Verbesserung wäre. Dann soweit runter editieren, bis da gar nichts mehr steht, womit er dann endgültig weg kann. --Textkorrektur 11:40, 28 March 2011 (UTC)

11:40, 28 March 2011

Ich denke Mal die Veränderungen liegen an der Entwicklung der Wikipedia. Ich bin z.B. 2003 dazu durch die Erwähnung in der C't dazugekommen. Hab dann fast 2 Jahre nur als IP gearbeitet. Damals wurde die Wikipedia von den meisten Leuten belächelt. Wer damals hier mitgearbeitet hat machte dieses um an der Wikipedia zu arbeiten und nicht um seinen Verein oder seine Firma einzutragen. Heute sieht das anders aus. Inzwischen ist die Wikipedia so erfolgreich das jeder seinen Verein oder seine Firma einzutragen will. Diese Nutzer haben aber meistens kein Interesse woanders mitzuarbeiten. Dan kommt hinzu das 2003 noch große Felder unbearbeitet waren. Man konnte sich einen Bereich aussuchen und einfach Artikel anlegen. Klar solche Bereiche gibt es heute auch noch aber attraktiven Bereiche sind oft schon abgearbeitet und neue Mitarbeiter sind schwer auf die verbleibenden unattraktiveren Lücken zu lenken.

Man sollte außerhalb des Internets suchen. In Spektrum der Wissenschaft gab es anlässlich der Zedler-Medaille eine ganzseitige Anzeige. Vielleicht könnte man die oder andere Zeitschriften/Zeitungen überreden eine Kolumne einzurichten in der Wissenschaftler oder andere Personen schreiben warum sie an der Wikipedia mitarbeiten.

Außerdem sollten die Wikipedia an Schulen gehen. Was die Bundeswehr kann können wir auch. Wenn man z.B. einer Klasse in 2 Stunden ansatzweise erklärt wie Wikipedia funktioniert und danach 1 Schüler als Interessiertheit User geworben wurde ist das doch schon ein Erfolg. HAL Neuntausend 15:36, 28 March 2011 (UTC)

15:36, 28 March 2011
 

Nicht nur Menschen über 50 fühlen sich abgestoßen vom diktatorischen Verhalten einer elitären Clique.

Beispiel: Man berichtigt einen Artikel und seine Arbeit wird sofort von einem "Admin" oder "Sichter" zunichte gemacht, mit der sehr kurzen Begründung, die urspüngliche Angabe sei durch eine korrekte Fußnote abgesichert. Es war z.B. bei einem Artikel über ein Gebäude eine Anzahl von Treppenstufen angegeben, die eine durchschnittliche Stufenhöhe von 7 cm ergab (was offensichtlich bei einem mehrere Hundert Meter hohen Gebäude nicht sein kann). Dieses "Wissen" hatte man aus einem Spiegel-online-Artikel. Also musste das stimmen und die Korrektur durch den User unter Zuhilfenahme der Angaben aus der englischen Wikipedia war ein Fehler. Was ist schon ein kleiner "User" mit plausiblen Argumenten gegen eine offensichtlich falsche Angabe aus einem renommierten Nachrichtenmagazin? Antwort: Sicher kein zukünftiger Autor.

Hier wimmelt's von Kapos, schmeisst die raus oder seht zu, dass sie sich drastisch mäßigen - oder über kurz oder lang schreiben nur noch sie.

15:24, 30 March 2011
 

Ich denke, es ist ziemlich schwer, viele neue Autoren zu motivieren, da eine Abwärtsentwicklung ja ganz normal ist. Heute kennt jeder Wikipedia und die, die sich für interessieren editiert, der Rest lässt es.

Ich glaube auch nicht, dass sich Benutzer so einfach verschrecken lassen, wie es Plenz darstellt, aber mit dem letzten Punkt stimme ich überein (Dann gibt es noch die alten Autoren, die bemerken, dass dieses Enzyklopädieprojekt durch Aufweichen von Relevanz- und anderen Kriterien immer mehr zu einem Flachlaberprojekt mutiert und fühlen ihre Ideale verraten --> Frust --> Abgang.)

HAL Neuntausends Vorschlag finde ich gut, da ich gemerkt habe, dass sehr viele in meinem Umfeld im Alter von 18 bis Ende 20 nicht wissen (wussten), wie einfach man Wikipediaartikel bearbeiten kann. --84.171.92.248 18:48, 29 March 2011 (UTC)

Christian140 @ Wikipedia

18:48, 29 March 2011
 

Ein Grund für die Stagnation bei den Autoren ist möglicherweise der Drang einiger weniger Mitglieder nach Gleichmacherei und Herrschsucht und damit verbunden Uneinsichtigkeit. In letzter Zeit erlebe ich es immer öfter, dass Artikeln quasi von oben herab eine ganz bestimmte Struktur verpasst wird, ohne dass vorher darüber abgestimmt wurde. Zwei Beispiele: Die Formel-1-Artikel werden schon seit einiger Zeit von zwei bestimmten Mitgliedern regiert, Änderungen nur an einem Artikel (z. B. F1-Saison 2011) sind unmöglich, ohne vorher eine Grundsatzdiskussion führen zu müssen, in der es um alle betreffenden Artikel (in diesem Beispiel alle F1-Saison-Artikel) geht. Ich zum Beispiel habe jedoch keine Lust auf eine Diskussion, in der es mir um den einen Artikel geht, den anderen aber um alle betreffenden Artikel, und lasse deshalb lieber die Finger von den F1-Artikeln, nicht zuletzt seitdem mich einer der beiden vorübergehend hatte sperren lassen. Das zweite Beispiel ist die Vorlage Episodenliste für Fernsehserien. Diese Vorlage, meiner Meinung nach fragwürdig strukturiert, wurde in der jüngeren Vergangenheit praktisch allen Episodenlistenartikeln übergestülpt, ohne die jeweiligen Hauptautoren der bereits vorhandenen Listen hinzu zu ziehen und deren Einverständnis einzuholen. Was ich mit diesen Beispielen sagen will: Wenn in einem Artikel für einen Autor keine Möglichkeit mehr besteht, ihn individuell zu gestalten und zu strukturieren, nimmt auch der Antrieb des Autors ab, den Artikel solange zu bearbeiten, bis er für eine Auszeichnungskandidatur reif ist. Und wenn in Diskussionen von den Herrschenden immer wieder die Meinungen einzelner Autoren niedergebügelt oder gar missachtet werden, nimmt auch allgemein deren Spaß am Bearbeiten von Artikeln ab. Insgesamt ist es eine bedenkliche Entwicklung, dass die Struktur und das Layout von Artikeln immer mehr reglementiert werden. Zum Schluss noch eine Randbemerkung: Es ist auch nicht gerade einladend für potentielle neue Autoren, wenn die Edits besonders von IPs revertiert werden, ohne dass beim Revert eine aussagekräftige Begründung angegeben wird.--Stegosaurus Rex 18:54, 30 March 2011 (UTC)

18:54, 30 March 2011

Ein großes Problem ist das neue User oft gar nicht mitbekommen warum etwas passiert. Beispiel:

  • ein neuer User findet einen Fehler und korrigiert ihn.
  • Er gibt leider keine Quelle an.
  • Der Beitrag wird mit Frage nach der Quelle zurückgesetzt.
  • Einige Zeit später wundert sich der User das es wider falsch im Artikel steht.
  • Er findet aber nicht den Zurücksetzungskommentar in der Versionsgeschichte.
  • Ergebnis: Wir haben Fehler im Artikel und der neue User denkt wenn die mein Wissen nicht wollen dann eben nicht.

Das Problem ist wie kann man den User möglichst bei der Eingabe darauf hinweisen das er angibt woher er die Informationen hat ohne das er durch die Hinweise belästigt oder gegängelt wird. Der URV-Hinweis unter dem Eingabefeld wird ja jetzt schon nicht Wahrgenommen, deshalb wäre ein zusätzlicher Quellenhinweis dort kaum produktiv.

Es wird ja oft, Meistens von Außensehenden beklagt das die Relevanzkriterien in einigen Bereichen sehr umfänglich wie z.B. im Eisenbahnbereich und in anderen Bereichen sehr restriktiv sind. Ich denke das liegt daran das je mehr Mitarbeiter ein Bereich in der Wikipedia hat desto umfänglicher ist auch der dargestellte Bereich. Wenn man sieht da sind Leute die sich darum kümmern lässt man sie gewähren. Anders ist das in Bereichen mit wenig oder gar keinen Vertretern. Wie kann man jetzt jemand klar machen das eine konstruktive Mitarbeit der beste weg ist über längere Zeit die RK im meinem Spezialgebiet an die der Eisenbahn anzugleichen?

14:44, 31 March 2011
 
 

Eine unvollständige Enzyklopädie nach veränderlichen Regeln mit unvollständigen Artikeln von limitierten Autoren und mit fragwürdigen Quellen

Wir sollten mal darüber nachdenken, was Wiki ausmacht, was seine Stärken und Schwächen sind oder sogar beides.

• Wiki hat eine unvollständige Zahl von Artikeln. Es gibt die Möglichkeit neue Artikel hinzuzufügen, ansonsten wäre Wiki definitionsgemäß vollständig. Es gibt auch die Möglichkeit Artikel zu löschen, aber damit hat Wiki nicht angefangen, sondern damit, dass einer ein paar Zeilen Text geschrieben hat, ohne Quellen, ohne Referenzen, ohne Diskussionen, diese dann erweitert wurden etc., bis ein brauchbarer Artikel entstanden ist. Die Schnellöscherfraktion sollte darüber mal nachdenken. Eine vollständige Zahl von Artikeln bedeutet das Ende von Wiki, denn dann brauche ich keine neuen Artikel mehr und damit auch keine neuen Autoren.

• Wiki hat keine festen Regeln. Wiki gibt sich selbst die Regeln, ändert sie ab, legt sie in verschiedene Richtungen aus. Die User machen sich selbst Regeln, die sie in ihrer Kreativität womöglich selbst einschränken. Die Regeln ändern sich mit dem Namensraum etc. Warum gibt es eigentlich die Regel, dass Schulen und kleine Vereine keinen eigenen Artikel haben dürfen? Jeder Lebenslauf enthält die Angaben zur Schulbildung. Ich glaube es gibt tausende von neuen Autoren, die noch zur Schule gehen oder gerade damit fertig sind. Die haben kaum andere Themen, über die sie etwas wissen, als ihre Schule oder ihren Sportverein. Warum soll ein Anfänger nicht über so ein Thema einen Artikel schreiben dürfen? Der Wiki-Nutzer hat doch selbst die Wahl, ob er den angeblich irrelevanten Artikel über die Pestalozzischule in Hinterpfuiteufel lesen will. Sicher ist, dass im Laufe der Zeit unter Umständen tausende oder zehntausende Menschen diese Schule besuchen. Wiki ist ja nicht der Brockhaus, der sich überlegen muss, ob er in 24 Bänden Platz dafür hat oder nicht. Positive Erfahrungen der Autoren mit dem Erstellen dieses irrelevanten Artikels könnte motivieren sich an schwierigere und umstrittene Themen zu wagen. Also heißt meine Forderung: Mut zu irrelevanten Artikeln!

• Wiki hat unvollständige Artikel. Egal ob Stub oder als exzellent bewertet, ein Artikel ist nie endgültig. Das bedeutet dass ein "dummer" oder "irrelevanter" Artikel mutieren kann zu einem sehr guten Artikel und umgekehrt kann ein sehr gut bewerteter Artikel durch nachfolgende Bearbeitung verdummbeutelt werden. Die Entwicklung ist in jede Richtung möglich: Zusammenfassung, Auftrennung, Erweiterung, Kürzung, Vandalismus, Editwar... etc. Ein Link auf einen Wikiartikel ist immer problematisch, denn ich weiß nicht, wie ein Artikel in drei Wochen aussehen wird. Wenn ich also sicher sein will, dass ein Artikel eine einmal gewonnene Qualität beibehält, müsste ich ihn von weiterer Bearbeitung ausschließen. Das heißt ich bekomme dann abgeschlossene Artikel. Es gibt Artikel, die sind zwar nicht als abgeschlossen gekennzeichnet, die werden aber von ihren Autoren eifersüchtig bewacht und jede Veränderung wird sofort revertiert (Revertiert, keine Quelle!)(Revertiert, irrelevantes Detail!). Das widerspricht der GNU. Ein Autor, der auf solch einen Artikel trifft, holt sich zwangsläufig ein paar Ohrfeigen ab. Ein Altgedienter steckt das eher lächelnd weg, ein Anfänger ist davon zutiefst gekränkt. Abgeschlossene Artikel bedeuten das Ende der Entwicklung bei Wiki. Es kann dann nichts Neues mehr geben und neue Autoren für bestehende Artikel sind überflüssig geworden. Es wird für einen Autor jetzt schon immer schwieriger einen Bereich zu finden zu dem er 1. eine gewisse Kompetzenz hat und 2. einen Artikel zu finden, zu dem er Informationen beisteuern kann. Die schwindende Zahl an Autoren ist teilweise diesem Umstand zu verdanken, dass Autoren keine richtige Notwendigkeit mehr erkennen, etwas zu einem Thema beizutragen, weil anscheinend alles schon gesagt ist.

• Wiki hat limitierte Autoren. Wiki ist ein Projekt, welches teilweise auf einer breiten Masse von Beiträgen mit beschränkter Qualität basiert. Artikel entstehen in einem Gruppenprozess, bei dem sich die unterschiedlichen Beiträge gegenseitig beeinflussen und der hoffentlich zu einem brauchbaren Ergebnis führt. Es gibt nicht den einen ultimativen Bescheidwisser, der den Artikel schreibt. Es gibt sicherlich Artikel, die von Experten geschrieben sind, voll von fachspezifischem Wissen, aber es gibt dann sicherlich auch die vielen kleinen Dummerchen, die sofort anfangen den Artikel in Scheiben zu schneiden und bemängeln, dass er zu kompliziert sei, zu wenig allgemeinverständlich etc. In einer gelungenen Synthese kommt hoffentlich ein Ergebnis heraus, das das Wissen eines Mathematikprofessors auch dem Hauptschüler begrifbar macht. Kein Mensch weiß alles und es gibt immer eine Formulierung, die den Sachverhalt deutlicher oder einfacher ausdrücken kann, leichter verständlich ist etc. Paradoxer weise kann die Arbeit von "dummen" Autoren somit der Verbesserung des Artikels dienen. Wiki braucht "Checker" und "Nixblicker", um einen guten Artikel hervozubringen. Also respektiert den Beitrag von "Dummerchen". Wenn so ein Dummerchen einen Vorschlag macht, bedeutet es, dass auch der Checker von seinem Ross absteigen muss und sich in die Niederung der Erklärung begeben muss.

• Zu vielen Artikeln gibt es keine Quellen. Auch das ist ein Problem, welches doppeldeutig ist. In einigen Fällen bedeutet es, dass ein Wikiartikel die erste Quelle zu einem Thema überhaupt ist. Es ist also eine Art von creatio ex nihilo, eine Schöpfung aus dem nichts. Nach den Wiki-Regeln darf es das eigentlich nicht geben. In anderen Fällen bedeutet die Verwendung von Quellen eine Ansammlung von Wissen, welches von irgendwo abgekupfert wird. Das ist per se nicht eine Verletzung von Urheberrechten, (obwohl das ein Teil des Problems sein kann), die Quelle kann auch GNU sein oder der Schutz ist abgelaufen, aber es bedeutet, dass der Artikel keine schöpferische Qualität hat und somit nichts Neues erzählt. Vieles in Wiki ist einfach überkommenes Wissen, welches aus tausend Jahren mündlicher Tradition kommt. Laut Definition ist es aber wertlos, da es bisher noch nie jemand aufgeschrieben hat. Viel zu selten wird darüber nachgedacht, dass auch eine Quelle falsch sein kann. Es gibt genug Beispiele, wo eine Zeitung eine fette Lüge in die Welt setzt, und das nicht immer absichtlich oder nur bei der Blindzeitung. Ich plädiere dafür, dass auch unbequellte Informationen in einem Artikel stehen dürfen, solange sie nicht mit dem klaren Menschenverstand konkurrieren. Es gibt ja immer die Möglichkeit, dass noch Quellen dazu kommen (unabgeschlossener Artikel).

12:32, 13 March 2011

IP 85.216.31.91, ich denke das sind einige gute Punkte:

  • WP war mE besonders attraktiv für Neueinsteiger als es noch sehr viel unbestellte Felder gab: es ist schwieriger, einen Artikel zu verbessern als einen anzulegen, der "besser als nichts" ist. Ausserdem hängt man mE mehr an etwas, das man selbst von Anfang an mit aufgebaut hat als an etwas, zu dem man erst später hinzugestossen ist. Daher halte ich die Abnahme in Neueinsteigerzahl und Retention-Ratio für naturgegeben und nicht so dramatisch (solange es genügend Wikipedianer gibt).
Wenn man vermehrt Neueinsteiger anziehen will, könnte man z.B. den Umfang der WP (kontrolliert) vergrössern, indem man Relevanzkriterien abschwächt. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass WP zum Werbeverzeichnis von Bastel-Software, unbekannten Popgruppen und von kleinen Beratungsklitschen wird. Ganz würde ich deshalb nicht auf solche Kriterien verzichten wollen. Vielleicht könnte man Schwesterprojekte wie Wikitionary, Vereins- oder Unternehmenswiki besser einbinden, in denen auch Platz ist für Artikel, die in WP derzeit für nicht relevant gehalten werden?
  • Ein anderer Weg, Autoren zu gewinnen wäre es mE, wenn man es einfacher macht, spezifische Mängel in einem Artikel aufzuzeigen. Ich finde es z.B. bedauerlich, dass in de.wp ein Template:Beleg fehlt Baustein nicht existiert. Mit dieser Art von Baustein (etwa auch: Hinweise auf Redundanz, auf begriffliche Unklarheit, auf zu grosse Weitschweifigkeit, ...) könnte man neue Leser sowohl zum "auf Fehler aufmerksam machen" als auch zum "Fehler korrigieren" motivieren und dadurch zu Autoren machen.
Um den Lesefluss dadurch nicht über Gebühr zu stören könnte man WP in abgestuften Fassungen anbieten (wie jetzt schon gesichtet/ungesichtet): die entsprechenden Hinweise sind nur in einer "Arbeitsversion" zu sehen. Welche der beiden Versionen man zu sehen bekommt, kann über die Einstellungen festgelegt werden. So kann man auch in kleinerem Umfang als durch QS-Bausteine zur Verbesserung von Artikeln auffordern.
Ich fände überhaupt solch eine Abstufung (z.B.: Arbeitsfassung - Standardform (wie bisher ungesichtet) - gesichtet - geprüft - ausgezeichnet) eine sinnvolle Lösung. Man kann dann den Qualitätslevel, an dem man interessiert ist, einstellen und motiviert ausserdem Wikipedianer jeweils beim Übergang zur nächsthöheren Stufe zu helfen (wo wie zB ich durch die "Sichtung" sehr viel mehr Artikeländerungen kritisch angeschaut habe als ich das sonst getan hätte - oft hat das dann zu edits ganz unabhängig von der zu sichtenden Pasage geführt)
  • in puncto Quellen finde ich deren Betonung schon sehr wichtig, um Natürlich sind auch viele "Quellen" fehlerhaft, asber die Chance ist sehr gross, das veröffentlichte Fehler in anderen zitierfähigen Quellen kritisiert oder richtiggestellt werden. Allerdings gibt es Beispiele, wo mir der Quellenbezug fragwürdig scheint: warum sollte z.B. bei der Zusammenfassung eines literar. Werks eine Quelle zitiert werden, wenn der Autor des Artikels das Buch selbst gelesen hat und zusammenfasst? Im Falle von Kontroversen könnten immer noch Quellen (einschliesslich des Originals) herangezogen werden.
17:04, 14 March 2011
> dass in de.wp ein Template:Beleg fehlt Baustein nicht existiert.

… empfinde ich auch als störend. Siehe dazu auch den Gedankenaustausch unter Wikipedia:de:Wikipedia:Verbesserungsvorschläge/Archiv/2011/Januar#Quellenangaben erbitten

17:01, 16 March 2011
 
> Die schwindende Zahl an Autoren ist teilweise diesem Umstand zu verdanken, dass Autoren keine richtige Notwendigkeit mehr erkennen, etwas zu einem Thema beizutragen, weil anscheinend alles schon gesagt ist.

... und Beiträge zu andern Themen als irrelevant gelten.

Gerade die Arroganz in der Bevormundung der Leser durch teilweise ziemlich belanglose "Relevanzkriterien" in der Deutschen Wikipedia ist erschreckend. Deutsche waren immer schon gut im Bevormunden.

16:07, 16 March 2011