Talk:May 2011 Update/de

From Strategic Planning
Jump to: navigation, search

Löschwahn

Es ist einfach ärgerlich, wenn mehr Zeit für sinnlose Diskussionen Verschwendet wird, als für die eigentliche Redaktionsarbeit. Es gibt sehr viele Leute, die von einem Löschwahn befallen sind. Dies tun sie im Schutze der Anonymität. Und irgendwann hat man einfach keine Lust mehr zur weiteren Mitarbeit...

14:07, 8 May 2011

Da bin ich der selben Meinung. Viele Admins haben keine ahnung von wissen. Sie können sich nicht mit dem Wissen von vor 2000 Jahren gar nich identifizieren. Wie man schon sagt: Die europäer haben auf Bäumen gelebt, als die asiaten mit Ihrem Glauben Kultur und Geschichte in voller Blühte waren.

11:35, 9 May 2011

92.76.87.137 Übrigens haben die Deutschen ihre identität und ursprung als Aria/ Orient ( wo sie herkommen )zum schandfleck ihrer selbst gemacht. Und nun sind sie ohne Wurzeln. Ich als Aria/ Afghane wurde mit meinen wissen einfach gespert von Admins, weil ich keine durch die Kreuzzüge der christen gestollene Bücher, aus dem Orient, besitze. Mansoorius

11:45, 9 May 2011

Könnte es nicht sein, dass Grund für deine Sperre mangelnde Rechtschreibkenntnisse und fehlende neutrale Einstellung waren?--19:36, 9 May 2011 (UTC)

19:36, 9 May 2011

Generell: sind die Rechtschreibkenntnisse wirklich das Ausschlaggebende, ob ein Artikel gelöscht wird? Wräe es nciht bsseer, die Fleher zu kirrogerein? Phasler17 20:11, 11 May 2011 (UTC)

20:11, 11 May 2011
 
 
 

Ich schlage ganz besonders vor, dass mit Beleidigungen versehene Löschanträge ihrerseits gelöscht werden. (Konkretes Beispiel aus der Begründung zu einem mit viel Mühe erarbeiteten Artikel: "Ich weiß, wir sammeln auch Müll.") Etlichen Löschantragstellern scheint der Inhalt von Artikeln, deren Löschung sie beantragen, weniger wichtig als das Machtgefühl, das ihnen dadurch zuteil wird. --Anselm Rapp 11:28, 10 May 2011 (UTC)

11:28, 10 May 2011

Der Meinung bin ich auch. Jeder Profi Fußballer, auch Jahrgang 1991 soll relevant sein. Artikel über verstorbene Personen z.B. meine über Geschwister von Karl Marx sollen gelöscht werden, weil diese Artikel nach Meinung der beantragenden nicht relevant sein sollen (auch "blabla" als Begründung). Auch mein erster Artikel über einen Arzt Ludwig Freyberger sollte gleich gelöscht werden, was aber dann unterblieb. Ich dachte eigentlich, dass es hier um eine Art Exzyklopädie geht, die Wissen anhäufen soll. Da kann einem schnell der Mut verlassen in der Mitarbeit. -- Whoiswohme 11:36, 11 May 2011 (UTC) Whoiswohme

11:36, 11 May 2011

Der Gag ist die Relevanz der Hochzeit von William Mountbatten-Windsor und Catherine Middleton ... --Anselm Rapp 11:55, 11 May 2011 (UTC)

11:55, 11 May 2011
 

Mit Beleidigungen verseuchte Löschanträge ihrerseits löschen: Das ist mal eine gute Idee, wenn auch manchmal vielleicht schwer abzugrenzen, aber das wäre bestimmt ein Schritt, den Stil in den Löschdiskussionen etwas zu heben und Trollereien in dem Bereich vergleichsweise lautlos (ohne Fütterung) einzudämmen.

178.200.204.75 (Krokofant)

08:23, 12 May 2011
 

In einer Initiative gegen vorzeitiges Löschen, die es bis heute auf über 800 Unterschriften brachte, finden sich viele Beispiele für den Löschwahn. Eine Gegeninitiative hat gerade mal 106 Unterschriften aufzuweisen.

10:13, 13 May 2011

107 ;-)

19:03, 15 May 2011
 

811 ;-)

08:21, 16 May 2011
 

Dem kann ich nur beipflichten. Kaum hat man einen Satz geschrieben, wird er sofort - und ich meine SOFORT - zur Löschung vorgesehen

11:58, 16 May 2011

Das liegt letztlich daran, daß man eben nicht NUR EINEN Satz irgendwo als Artikel einstellen sollte. Schreiben sollte man den Artikel im Benutzernamensraum oder im heimischen Computer.

In dem Fall finde ich es aber eine falsche Vorgehensweise, denn der Versuch, einen Artikel im Artikelsnamensraum zu schreiben, ist ein typischer Anfängerfehler, der immer wieder vorkommt. Daß man nicht abwartet, liegt daran, daß die Artikel so schnell neu eingestellt werden, daß befürchtet wird, daß der Artikelanfang in Vergessenheit gerät, bevor er fertig ist.

15:42, 18 May 2011

Wenn wir gemäß der Absichtserklärung "neue und verschiedene Redakteure" wollen, dann sollten wir "typische Anfängerfehler" in Kauf nehmen und uns immer wieder daran erinnern, dass Wikipedia ein "work in progress" ist und dies auch für die einzelnen Artikel gilt. Schon ein einziger Satz kann ein "work in progress" in Gang setzen und Vollendung ist nie zu erreichen, es sei denn man begrenze das Wissen und gebe den Grundgedanken von Wikipedia auf.

17:11, 18 May 2011
 
 

In vielen Fällen wäre zwischen kleingeistigen, destruktiven Löschwahn und dem Abgleiten in die Irrelevanz ein Kompromiss in Form eines Reservats außerhalb des offiziellen Namensraums möglich. Bis auf Fälle von URV, ... könnte man dort in Ruhe diskutieren und konstruktiv arbeiten. LoKiLeCh

21:25, 18 May 2011
 

Übersichtlichkeit

Ich finde, die Wikipedia (und mit allem was dazugehört) ist extrem unübersichtlich. Vieles (natürlich vor allem für Neulinge) erschließt sich nur sehr schwer. Artikelseiten, Benutzerseiten, Hilfeseiten, Vorlagenseiten, Portale, unzählige Seiten die von außen kommen ((Aufrufszähler, Hochladehelfer,...) und und und...da weiß man gar nicht wo man ist, verliert da schnell den Überblick, bzw. bekommt ihn erst gar nicht. Das sehe ich als ein Problem (nicht das es die Seiten gibt, sondern das sie eben unübersichtlich angelegt sind).

15:40, 15 May 2011

Stimme ich zu! mfg MRS

19:16, 17 May 2011

Nun, man könnte sicherlich eine Übersichtsseite anlegen, wo sie alle aufgeführt sind - nur fürchte ich, daß die Unübersichtlichkeit dadurch nicht verloren ginge. Dazu gibt es zu viele Regeln, die je nach Themengebiet unterschiedlich sind und insgesamt einfach zu viele Hilfeseiten. Es gibt über 300 Hilfeseiten, von denen viele ausgedruckt deutlich über 10 A4-Seiten lang wären. Die klügste und einfachste Taktik ist: Wenn man sich nicht sicher ist, was erwartet ist oder wie man etwas tut fragt man auf "Fragen zu Wikipedia" nach. Abgesehen davon gibt es nur wenige wirklich wichtige Regeln:

  1. Belege Deine Aussage mit fundierten Quellen
  2. Neutraler Standpunkt: Es sollte sachlich und ausgewogen dargestellt werden, welche Meinungen sehr verbreitet sind und wie gut sie belegt sind
  3. Das Thema des Artikels sollte wichtig genug sein, um einen Artikel wert zu sein. (WP:RK)

Die Formatierung ist nur begrenzt wichtig: So lange man im Urtext sieht, wie es gemeint war, wird sie schon jemand korrigieren.

09:49, 18 May 2011

Wenn es so viele Regeln in Wikipedia gibt, dann sollte man vielleicht mal an eine Abspeckkur denken. ;-) Des Weiteren sind viele Hilfeseiten eher eine Art "Diskussionsseite" als eine Hilfe. Hier wäre mal eine Zusammenfassung der relevanten Gesichtspunkte erforderlich (Kurz und Knapp). Des Weiteren kann man, aus meiner Sicht, auch eine Hilfeseite auf ca. zwei A4 Seiten kürzen. Deine genannten Punkte sind zwar richtig, aber wieviele "Neulinge" haben schon einen Löschantrag (LA/SLA) gesehen, ohne überhaupt zu wissen wieso, und haben trotzdem deine Punkte beachtet? Weiterhin fasst die Hilfeseite alles Zusammen was eventuell relevant wäre, ob Einbindung von Tabellen, Bild und Tonmedien, ... . Wenn man jedoch mal auf die Regeln und Leitlinien geht, findet man keine Relevanzkriterien oder die Unterschiede zwischen Kategorien, Navigationsleisten und Listen. Mit ein wenig Mehraufwand (längerem Suchen) kommt man dann schon mal dort hin ("Wie schreibe ich gute Artikel"). Wenn ich jedoch weiß, wie man gute Artikel schreibt, weil schon tausende geschrieben, werde ich nie darauf kommen. Kurzum: die Essenz der notwendigen Regeln und Leitlinien fehlt und das in einer besser strukturierten Form. mfg MRS

19:32, 18 May 2011
 

Stimme ich ebenfalls voll zu.

10:01, 18 May 2011
 
 

Artikelanzahl und –qualität / Wissenssammlung oder Standardenzyklopädie

Während ich einigen Post zustimmen kann, ob „Urheberechte“, „Löschwahn“, „Relevanzkritierien“, „Qualitätssicherung“ oder „Integrierung von Neulingen (bin ja auch noch einer)“, kann ich teilweise auch die Praktiken verstehen. Jedoch verdeutlichen die hier aufgeführten Punkte aus meiner Sicht einen Trend der mit den folgenden Fragestellungen einhergeht:

  • Ist Wikipedia eine Wissenssammlung oder eine elektronische „Standard“enzyklopädie?
  • Welche Aussagen ergeben sich dann über die existierende Artikelanzahl und –qualität?
  • Welche Aussagen können dann zu den Autoren getroffen werden?

Die Relevanzkritierien die zu einer Löschung eines Artikels herangezogen werden, beziehen sich häufig darauf, dass Wikipedia eine Enzyklopädie ist. Stellt man einen Vergleich mit existierenden Enzyklopädien an, wie z.B. Brockhaus (300.000 Stichwörter), Meyers Enzyklopädisches Lexikon (250.000 Stichwörtern), Encarta (50.000 Artikel / eingestellt), … , dann muss man unweigerlich zu der Frage kommen:

  • Wie viele Stichwörter kann eine Enzyklopädie beinhalten (heutzutage)?

Wenn man sich diese Frage gestellt hat, kommt unweigerlich die nächste Frage nach den existierenden Artikeln in der Wikipedia auf. Hier wird man feststellen, dass wahrscheinlich 80%-90% der in den bisherigen Standardenzyklopädien beschriebenen Stichwörter auch in Wikipedia vorkommen. Betrachtet man nun die Anfänge von Wikipedia (Status „0“ -> ein Artikel wurde erstellt), dann war man über jeden Artikel froh, der in die Wikipedia integriert wurde. Die Qualität der Artikel war damals wahrscheinlich noch nicht „so“ relevant. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wer die Artikel erstellt hat. Dabei wird man wohl feststellen, dass diese wahrscheinlich aus der breiten Bevölkerungsschicht kam. Mit der steigenden Anzahl der Artikel und der einhergehenden Qualitätssteigerung wird die Möglichkeit für einen Ottonormalbürger sich zu engagieren geringer: „… es existieren ja alle wesentlichen Artikel …“ und „… besser schreiben könnte ich es auch nicht... “. Das bedeutet, dass aufgrund der Artikelanzahl es immer schwieriger wird für ein breites Feld einen Artikel zu erstellen oder zu verbessern. Wenn dann einer mal erstellt wird, kommt eine Person mit einem Löschantrag und verweist auf die Relevanzkritieren. => Eventuelle Hinterfragung des Grundgedankens Enzyklopädie oder deren Umfang? Auf der anderen Seite benötige ich immer mehr gut ausgebildete Personen um die Qualität der Artikel noch weiter steigern zu können.

Aus meiner Sicht, wird sich Wikipedia unweigerlich einem Grenzbereich an Useredits annähern, obwohl es natürlich momentan noch einiges zu tun gibt. Aber in Gegensatz zu den ersten Tagen sind schon zahlreiche Artikel, und diese auch in guter Qualität, entstanden. Um es drastisch auszudrücken, wird die Autorenschaft (aus meiner Sicht) sich in naher oder später Zukunft hauptsächlich um den Erhalt der Artikelqualität (und ggfs. Steigerung) und um den Ausbau der „Fachartikel / Artikel aus speziellen Bereichen“ kümmern.

Das ganz ist aus meiner Sicht also ein Abwägen zwischen:

  • Wissenssammlung vs „Standard-“/Enzyklopädie

sowie

  • Artikel (Anzahl und Qualität) vs Autorengruppe

Anmerkung: die Statistik mit Edits pro Monat finde ich auch nicht ganz so passend. Ich bin mir hier auch nicht so ganz sicher, ob hiermit Edits mit der Änderung von 1, 10, 100 oder 1000 Zeichen gemeint sind. (Wahrscheinlich Zeichenumfang-Unabhängig?!) Ich glaube eine Analyse in Bezug zum Zeichenumfang wäre hier sehr hilfreich.

mfg MRS 78.50.243.243 18:27, 14 May 2011 (UTC)

18:27, 14 May 2011

Du führst u.a. die Frage auf: Ist Wikipedia eine Wissenssammlung oder eine elektronische "Standard"enzyklopädie?. Das ist m. E. eine verdammt schwierige Fragestellung, die überhaupt erst dann beantwortet werden könnte, wenn noch viel grundsätzlichere Fragen beantwortet wären. Zum Beispiel, wie die Frage und die Begriffe darin überhaupt genau gemeint ist bzw. sind, welchen Nutzen man sich von einer Beantwortung erhofft und ob dieser Nutzen auch tatsächlich gegeben wäre. Daher zunächst einmal die Frage an Dich: Bist Du der Meinung, dass man sich eingehender mit dieser Fragestellung beschäftigen sollte oder hältst Du deren Beantwortung (z.B.) weitgehend für naheliegend?

12:07, 15 May 2011
 

Was damit u.a. wohl gesagt werden soll ist, dass es eben schon viele Artikel gibt, kaum noch neue Artikel zu Allgemeinbildungsthemen neu angelegt werden müssen und sich dadurch, das es eben wenig zu tun gibt, auch der Bedarf nicht da ist. Was wohl eher gefragt ist ist Spezialwissen zu einzelnen Themen. Und da reduziert sich die Anzahl der potentiellen Artikelschreiber auf wohl drastisch. Ein Lösungsansatz wäre dann eben vielleicht, die Relevanzkrieterien aufzuweichen, so dass Leute auch zu Themen schreiben können die momentan noch untersagt sind und so zur Wikipedia kommen. Und wenn man einmal drin ist, arbeitet man in der Regel eben auch an anderer Stelle mit, nicht nur unbedingt deswegen, weswegen man sich ursprünglich zur Mitarbeit entschlossen hatte.

15:51, 15 May 2011

"Bist Du der Meinung, dass man sich eingehender mit dieser Fragestellung beschäftigen sollte oder hältst Du deren Beantwortung (z.B.) weitgehend für naheliegend?" Das ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Betrachtet man Enzyklopädien in Papierform, dann war es klar, dass nur wesentliche Begriffe abgebildet werden sollten, da das Papier ja "wertvoll" war. Wikipedia ist aber elektronisch und im Zeitalter des Internets gibt es aus meiner Sicht kaum "nichtige" Informationen (nur zu viele ;-)), da für die existierenden Individuen unterschiedliche Informationen wichtig sein können. Die Frage nach den Relevanzkriterien halte ich deshalb, im Bezug zur Autorenschaft, schon für entscheidend. Bzw. stellt sich die Frage, was soll in Wikipedia alles abgespeichert werden? Natürlich verstehe ich auch, dass jetzt nicht jede Person/Firma/... auf dieser Erde Wikipedia als eigene Website begreifen soll. ;-) Oder vielleicht doch? In diesem Zusammenhang sei auch angemerkt, wenn sich die Gemeinschaft für die Öffnung zu weiteren Themenbereichen entscheidet (z.B. Löschung der Relevanzkriterien /mal ne Fiktion/ oder eine Aufweichung, wie von Pilettes beschrieben), die Fragestellung bzgl. der Autorenschaft nur hinausgezögert wird, denn irgendwann sind diese Themen auch wieder "ausgereizt". Aus meiner Sicht gibt es deshalb zwei Wege die man gehen kann (parallel, sequentiell oder nur einen von beiden): a.) Öffnung zu weiteren Themenbereichen (d.h. Relevanzkriterien in Frage stellen) b.) die Grundidee von Wikipedia vermehrt an Hochschulen und Universitäten verbreiten (z.B. das Pflichtbewusstsein: "die Verantwortung des Einzelnen für die Gesamtheit und die Vorteile die Wikipedia in diesem Zusammenhang bietet"). Kurzum: die Fragestellung halte ich deshalb nicht für "weitgehend naheliegend", sondern eher für "es gibt mehrere Optionen, es kommt halt darauf an welche man ergreifen möchte und welchen Vorteil man davon erhofft". mfg MRS

20:40, 15 May 2011

Beide Wege parallel!

14:14, 18 May 2011
 
 
 

Urheberrechte an Fotos

Für ein Problem halte ich, dass Urheberrechtsinhaber die Rechte an Fotos fast völlig abtreten müssen. So mancher würde die Verwendung in der Wikipedia erlauben, nicht aber die fast beliebige Weiterverwendung durch Dritte. Vielleicht könnte diese Praxis einmal überprüft werden.

Welche praktische Auswirkung wird diese Diskussion (generell) wohl haben? --Anselm Rapp 12:01, 11 May 2011 (UTC)

12:01, 11 May 2011

Ich empfinde es als großes Manko, dass bei Wikipedia im Unterschied zu vielen anderen Enzyklopädien in Artikeln über lebende oder vor weniger als zehn Jahren verstorbene Personen diese meist nicht mit einem Foto vorgestellt werden. Einer virtuellen Enzyklopädie soll es in unserem Bildzeitalter verwehrt sein, Bilder zeitgenössischer Persönlichkeiten zu bringen, die überall im Internet greifbar sind? Das ist kaum zu fassen!

Was das Persönlichkeitsrecht angeht, erhebt sich für mich und andere die Frage, ob zu den "absoluten Personen der Zeitgeschichte", deren Fotos ohne Genehmigung verbreitet werden dürfen, auch alle "bekannten Wissenschaftler" gehören und ob man zu diesen ohne weiteres die Professoren, über die in Wikipedia ein Artikel verfasst wurde, rechnen darf.

Es bleibt die Frage des Urheberrechts, das beim Fotografen oder bei dessen Erbe bis 70 Jahre nach dem Tod des Fotografen liegt. Häufig ist doch der Fotograf gar nicht mehr auszumachen! Wie wird das bei den anderen großen Enzyklopädien gemacht? Kaum zu glauben, dass dort für die zahlreichen Fotos bekannter Persönlichkeiten bei den Urhebern oder deren Erben eine Einwilligung eingeholt wurde? Im Sinne der Abgebildeten läge eine solche Verhinderungsprozedur kaum.

17:09, 11 May 2011

Ich denke, daß ein erheblicher Teil der Artikel ohne Bilder durchaus bebildert werden könnte, ohne auf Urherrechtsprobleme zu stoßen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Jemand macht sich die Mühe der Reihe nach jeden Wissenschaftler anzuschreiben und ihn um ein Photo zu bitten. Das Schreiben sollte vorgefertigte Erklärungen zu Urherberrecht und Persönlichkeitsrecht enthalten. - Viele werden wohl einfach deshalb in Wikipedia kein Bild haben, weil niemand sie danach gefragt hat.
  • Jemand besucht Universitäten oder wissenschaftliche Konferenzen und bittet die Wissenschaftler sich für Wikipedia fotografieren zu lassen und ihre Erlabtnis zur Veröffentlichung des Photos in wikipedia zu geben.
19:39, 13 May 2011

Es wäre wunderbar, wenn sich dafür jemand fände! Ich selbst bin zu alt. Zumindest die Kosten müßten ersetzt werden. Aber es wäre sicher eine gute Anlage, Viele Wikipedia-Nutzer wären dankbar.

16:27, 14 May 2011
 
 

Hier wird ein Problem angesprochen, das sich ohne Änderung der Wikipedia-Grundsätze kaum lösen lässt, zumal in vielen Fällen – wie Anselm Rapp oben schon bemerkt – nicht einmal das Urheberrecht allein der Veröffentlichung von Bildern im Wege steht. Vor einigen Jahren hatte ich beispielsweise Fotos von den Karl-May-Festspielen in Elspe mit Genehmigung des Veranstalters in die Commons eingestellt. Der Veranstalter hatte jedoch die kommerzielle Nutzung der Bilder durch Dritte ausgeschlossen, woraufhin die Dateien gelöscht wurden. Gruß -- Spurzem 10:57, 15 May 2011 (UTC)

10:57, 15 May 2011

Ich wollte einem Artikel über eine mir gut bekannte 1963 verstorbene Persönlichkeit ein Foto beigeben, das von ihr 1957 in einer Zeitung erschienen ist, schrieb an eine Fotostiftung, die die Fotos der 1982 verstorbenen Fotografin verwaltet und bekam heute von der VG Bild-Kunst, an die meine Anfrage "zuständigkeitshalber" weitergeleitet wurde, folgende Antwort:

"Leider werden grundsätzlich keine Genehmigungen für die Veröffentlichung von Werken unserer Mitglieder auf Wikipedia erteilt. Dies liegt an der freien Lizenz (GNU-Lizenz)."

So wird verhindert, dass Persönlichkeiten, die anderwärts in vielen Medien zu sehen waren oder sind, auch in Wikipedia vorgestellt werden.

Ein Ärgernis, nicht nur für Wikipedia-Benutzer, sondern sicher auch für viele Fotografen und Fotografierte, wenn sie darum wüssten!

Gibt es ein Formular, das kurz und bündig einen Fotografen oder seinen Erben ersucht, für ein Foto zu erlauben, dass es in Wikimedia unter der freien Lizenz "Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen" veröffentlicht wird ? Es müsste kurz erklären, um was es bei Wikipedia geht, dass die Mitarbeit ehrenamtlich ist und keine Honorare gezahlt werden. Am besten gleich mit Antwortformular. Das wäre sehr hilfreich. (Ich meine, irgendwo mal so etwas gesehen zu haben, finde es aber nicht mehr. So ein Formular und am besten auch gleich eines für eine Anfrage an den Fotografierten oder dessen Erbe (Persönlichkeitsrecht) sollte möglichst so platziert sein, das jeder, der ein Foto eingeben will, gleich darauf stößt. Müssen erst alle diesbezüglichen Urheberrechtsfragen und Lizenzen studiert werden, geben sicher viele ihr Vorhaben schnell auf.)

19:02, 17 May 2011

Hallo Meinolf, das Problem ist, dass die in Wikipedia veröffentlichten Fotos jedermann zur Verfügung stehen, gegebenenfalls bearbeitet und kommerziell genutzt werden dürfen. Damit aber sind verständlicherweise viele Rechte-Inhaber nicht einverstanden. Wären nachträgliche Bearbeitung und kommerzielle Nutzung untersagt, hätten wir wesentlich mehr Fotos von Personen, Kunstwerken, Theateraufführungen usw. in der Wikipedia. Diese Einschränkung wird aber nicht zu erreichen sein, genauso, wie keiner der maßgeblichen Leute an der völlig anonymen Mitarbeit in Wikipedia etwas ändern will. Viele Grüße Spurzem 10:43, 18 May 2011 (UTC)

10:43, 18 May 2011
 
 
 

Relevanzkriterien

"Relevanzkriterien" werden häufig für Löschungen ins Feld geführt. Was sagt Wikipedia darüber? Im eher dürftigen Artikel kein Wort über "Relevanzkriterien" und auch kein Hinweis, wie oder wo man sie finden kann. Dass man nur über einen Klick auf "Hilfe" zu ihnen kommt, ist nicht selbstverständlich. Ich versuchte, es dem Benutzer einfacher zu machen und setzte beim Artikel einen Link. Doch der wurde sofort gelöscht. Auf Nachfrage hieß es zur Begründung, dass "aus dem Artikelraum kein Link in den redaktionellen Bereich führen" darf. Warum diese Abschottung? Und sollte nicht doch alles Relevante in eine freien demokratischen Sammlung allen Wissens? Sind am Ende die "Relevanzkriterien" selbst nicht relevant, also irrelevant? Aber auf 30 DIN-A-4Seiten wird doch bei der "Hilfe" vorgeschrieben, was in der deutschen Wikipedia als relevant gelten darf.

17:36, 11 May 2011

Auch wenn ich gerade keinen Artikel mit dem Titel Relevanzkriterien finde aber Relevanz gibt es

Ich nehme an, du beziehst Dich auf den Unterschied zwischen Artikelbereich und internen Namensräumen? (Hilfe: , Wikipedia: , etc) Die Trennung ist natürlich wichtig, damit man nicht ständig vom Artikelbereih in interne Bereiche reinstolpert.

Trotzdem wäre es vielleicht hilfreich bei passenden Artikeln (Relevanz, Standpunkt, Löschen, (Vorschläge?) ) Querverweise (via Baustein?) zum entsprechenden Hilfetext anzulegen, auch wenn das mit dem Artikelthema nicht das geringste zu tun hat?

So könnte man Anfängern einen einfachen Weg ins Hilfesystem zeigen, aber Bauchschmerzen hab ich bei dem Vorschlag schon...

178.200.204.75 (Krokofant)

08:43, 12 May 2011
 

Damit kein Missverständnis aufkommt: Mir schiene es am besten, die 30 Seiten Relevanzkriterien zu löschen. Es ist doch wohl ziemlich irrelevant, unter welchen Gegebenheiten u. a. Hundesrassen, Brauereien, Sportvereine, Krankenhäuser, Busunternehmen, Weingüter, Köche, Musiker, Mobiltelefone, Webseiten, Verkehrswege als relevant gelten sollen, wie es die "Relevanzkriterien" vorschreiben? Wen würde es schon stören, wenn auch eine kleine Brauerei, die noch keine Jahresproduktion von 100.000 Hektoliter erzielt hat und auch noch keine 100 Jahre alt ist, einen kleinen Artikel in Wikipedia bekäme?

Häufig wird die Relevanz auch deshalb Artikeln abgesprochen, weil sie noch unzureichend sind, gerade erst begonnen wurden. Man nennt sie "Stubs" und löscht sie als "Stubs". Was sind Stubs? In Wikipedia verweist "Stub" auf einen "Anknüpfungspunkt für Software" und ein "Hochfrequenz-Bauteil" sowie auf einen Dichter und einen Diplomaten. Gibt man dann bei "Hilfe" "Stub" ein wird man über "Wikipedia-Stub" zu "Wikipedia-Artikel" geleitet. Dort findet man dann unter 1.3 mitten im Text, die Erklärung, dass ein kurzer Artikel in der Wikipedia Stub genannt wird.

Wie können sich Leute anmaßen, darüber zu entscheiden, welche Informationen für andere relevant sind? Nicht selten ist für die einen irrelevant, was für andere relevant ist. Was in einem Lexikon von Rang ein Lemma hat, sollte bei Wikipedia nicht gelöscht werden, auch wenn es noch unzulänglich behandelt ist, denn Wikipedia versteht sich doch als work in progress.

08:43, 12 May 2011

Meines Erachtens kann das Projekt auf die Mitarbeit von Benutzern verzichten, die sich anmaßen, ohne Vorkenntnisse gleich einen neuen Artikel schreiben zu können, der enzyklopädischen Ansprüchen genügt. Wer einige Zeit dabei ist, wird in der Hilfe den Tipp gefunden haben, neue Artikel im Benutzernamensraum reifen zu lassen. Wer das weiß, aber ignoriert, weil dann 'sein' Artikel nicht gleich sichtbar wird, ist aus den falschen Motiven hier, meist Selbstdarstellung oder Werbung.

18:21, 15 May 2011

Auf was bezieht sich "ohne Vorkenntnisse"? Artikel ohne Kenntnis ihres Gegenstandes schließen sich doch wohl von selbst aus. Sollte es aber um "Vorkenntnisse" diverser Wikipedia-Richtlinien gehen und es schon als Anmaßung verstanden werden, wenn jemand ohne sie einen Artikel schreibt und diesen nicht erst in den "Benutzernamensraum" stellt, sondern schon daheim oder in der Uni "reifen" läßt, dann wird Wikipedia auf viele fachkundige Mitarbeiter verzichten müssen. Statt Offenheit hätten wir nur noch mehr Abschottung.

20:07, 16 May 2011
 

Ich finde, man sollte den Ball ein bisschen flacher halten und nicht gleich von Anmaßung und Selbstdarstellung sprechen, wenn da jemand kommt, der weniger Erfahrung mit WP hat, als man selbst. Wir haben alle unsere Naivitäten, das kommt nur darauf an, auf welchem Terrain wir uns bewegen. Da kann sich wirklich niemand von freisprechen. Ich plädiere daher für viel Respekt und dem größtmöglichen Wohlwollen, besonders den Neueinsteigern gegenüber. Zudem sollte man Wikipedia nicht zu einem quasi heiligen Gebiet hochstilisieren, nur weil sie eine Enzyklopädie genannt wird. Es ist vieles vorhanden, was nicht "enzyklopädischen Ansprüchen" genügt. Vor allem die Verständlichkeit müsste noch wesentlich verbessert werden. Aber vieles kann und muss man akzeptieren, bis sich jemand findet, der es besser kann und auch tatsächlich umsetzt.

20:44, 16 May 2011
 
 
 

Einführung von neuen Funktionen und Werkzeugen zur vereinfachten Benutzung

WYSIWYG? Ich bin dagegen. Wer die aktuelle Syntax zu schwer findet, ist als Autor ungeeignet.

19:36, 15 May 2011

Das Siezen in der deutschsprachigen Wikipedia einführen

Edited by author.
Last edit: 13:17, 13 May 2011

Ich plädiere dafür, in der Wikipedia das allgemeine Siezen einzuführen. Mir ist deutlich, dass das insofern ein völlig sinnloser Vorschlag ist, da er eine nullkommaüberhauptgarnix Wahrscheinlichkeit hat, angenommen und durchgesetzt (wie sollte das auch gehen) zu werden. Aber ich glaube daran, dass es eine große Zahl "ungeschickter" Diskussionsformulierungen vermeiden würde. Manch ein Streit dürfte dann nicht ganz so schnell eskalieren. Außerdem fände ich es eine durchaus lustige Sache, wenn wir uns damit vom Rest der Internet-Community abheben würden. Ich vermute zudem, dass uns dieser vermutlich etwas elitär wirkende Habitus mehr Mitarbeiter hinzuziehen als abschrecken würde.

Hochachtungsvoll, Ihr sehr altmodischer, aber untertänigst ergebener

11:01, 13 May 2011

So unsinnig ist der Vorschlag nicht, wenn auch wohl aussichtslos! Zumindest manchem Älteren ist das Du sicher eine Hürde, die einer Mitarbeit im Wege steht, zumal wenn ihm ohnehin schon die Computertechnik mehr oder weniger Neuland ist.

13:01, 13 May 2011
 

Ich schreibe auch im Streit 'Du' stets groß, das hilft sicher auch.

19:07, 15 May 2011
 

Nettiquette an die oberste Stelle der Regeln rücken.

Die Wikipedia Nettiquette sollte an die oberste Stelle der Wikipedia Regeln treten - und zwar noch bevor dem geneigten Bearbeiter erklärt wird, dass Wikipedia eine Enzyklopädie sei, oder wie Schreibstil, Relevanzkriteren etc. aussehen. Sie sollte in jedem Begrüßungstemplate, in den Wikipedia:Grundprinzipien gleich im allerersten Satz stehen.

"Wikipedia ist nett", "Wikipedianer sind freundlich", "Wikipedia, die nette Enzyklopädie", "Wikipedia, die Nettipedia" und ähnliche Phrasen, sowie entsprechende Grafiken sollten zu Hunderten gebildet werden und die User (mit Link zur Nettiquette) an allen Ecken und Enden der Wikipedia anstrahlen. Möglicherweise lässt man diese von verschiedenen professionellen "Künstlern" oder mit Preisen ausgestattet im Communitywettbewerb entwickeln, um durch verschiedene Stile möglichst viele Wikipedianer anzusprechen. Man könnte für einen gewissen Zeitraum eine Aktion Nettiquette in der Wikipedia ausrufen, um die heutigen Verhältnisse umzukehren. Möglicherweise modifiziert für einen längeren Zeitraum sogar das Wikipedia Emblem - die Weltkugel - so wie man sie beim Millionsten Artikel einmal für einige Zeit vergoldet hat.

Jetzt könnten einige argumentieren, sie fühlen sich von der Aktion drangsaliert. Man könnte dann aber guten Wissens argumentieren, dass wohl niemand etwas dagegen haben könne, wenn für mehr Freundlichkeit in der Wikipedia geworben wird. Denn es ist im Sinne von Wikipedia, dass möglichst viele User bei der Stange bleiben.

Zuvor muss natürlich die Formulierung der Nettiquette entwickelt werden. Dabei sollte das Ganze immer positiv formuliert werden. Worte wie "vergiftet" wären IMHO kontraproduktiv. Vielleicht bedient man sich dabei professioneller Beratung.

Man könnte Texte, Videos und (Online)-Seminare entwickeln lassen, zu denen sich Wikipedia User anmelden können. Sie könnten die sozialen Kompetenzen beim Umgang mit anderen Usern stärken und deeskalierende Verhaltensweisen vermitteln und trainieren.

Ich weiß nicht, wozu die User sich verpflichten müssen, wenn sie sich heute anmelden. Die Nettiquette sollte dabei an erster Stelle stehen. Dabei sollte diese aber ohne erhobenen Zeigefinder vermittelt und geschickter als heute formuliert werden. Aber in einem sollte man konsequent bleiben: Ohne Nettiquette-Akzeptanz gibt es keinen User-Account.

Es gab in den frühen Zeiten des Internet ein deutschsprachiges Beratungs-Forum zu allen erdenklichen Themen, bei dem der Betreiber die Nettiquette immer hochpräsent gehalten hat. Und tatsächlich ist es dadurch gelungen, das Klima freundlich zu halten und Anfängerfragen immer wieder geduldig beantwortet wurden. Nicht umsonst war dieses Forum bei Eingabe von "Forum" in Suchmaschinen eines der ersten Link und vermutlich das größste Forum, was es seinerzeit gab. Auch bei Wikipedia sollte es möglich sein, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in den Köpfen der Community hochzuhalten.

Übrigens wäre es möglicherweise keine schlechte Idee, wenn sich die Wikimedia dazu entschließen könnte, solch ein Wikipedia-begleitendes Beratungsforum "das Forum zur Wikipedia" zu etablieren. So könnten Wikipedianer herausfinden, welche Dinge noch nicht befriedigend in den Artikeln beschrieben sind und wo es Verständnisprobleme gibt. Man erinnere sich an den Stern Artikel, wo Wikipedia im Vergleich mit dem Brockhaus nur in einem Punkte unterlag: bei der Verständlichkeit. Und das ist IMHO heute noch so. Außerdem können sich dort diejenigen betätigen, für deren WIssen in den Anfängen der Wikipedia Platz war, heute wegen der zunehmenden Vervollständigung aber nicht mehr. So könnte auch deren Frust gemindert werden. Darüber hinaus verspreche mir einen Mehrwert davon, wenn vermöge des Forums der enzyklopädische Wikipedia Artikel im konkreten Fall durch persönliche Tipps bereichert. Da das Forum ebenso freundlich ist wie die Wikipedia, bekommt man dort eher mal ein Danke und tankt so neue Kraft. Ich finde diese Idee des begleitenden Forums auch bezüglich des Umgangs miteinander reizvoll. Es schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Auf eine nette Wikipedia :-)

Grüße

20:46, 10 May 2011

Hui.. ich dachte ich schreib Romane ;-)

Ich finde es eine gute Idee, die Wikiquette/Nettiquette in den Prioritäten weiter bis ganz nach oben zu schieben und mit einer Community-Kampagne zu unterstützen. Hoffentlich gibt es weitere Unterstützer dafür. Wenn ich meine bisherigen Erfahrungen so Revue passieren lasse, sind Kommentare wie hier der "Weinerlicher..." keineswegs die Ausnahme sondern eher die Regel, so dass es schwer werden dürfte, solche Änderungen per Meinungsbild etc durchsetzen zu können.

Die von Dir angeregte Restriktion auf Zuteilung eines Benutzerkontos finde ich allerdings nicht gut, zumal wir ja eh alle als IP weitermachen können und das finde ich (inzwischen) auch ganz gut. Es wäre auch sowas wie AGBs abnicken bei anderen Seiten.

Ich bin nicht sicher, ob Du dich auf ein spezielles Beratungsforum beziehst, aber es gibt ja nicht nur in Frühzeiten des Internet viele Beispiele von gut bis schlecht oder gar nicht moderierten Foren zu verschiedenen Themen.

Ein Forum parallel zu Wikipedia haben wir ja eigentlich schon, das sind die Diskussionsseiten, aber die sind natürlich prinzipbedingt total zerfasert und verstreut.

Die "alten Hasen" haben zusätzlich Mailinglisten, IRC und Usenet, deren Charme ich mich auch nicht ganz entziehen kann, aber wenn man den Durchschnittsuser erreichen will, ist ein Web-Forum heute wohl einfach der richtige Weg, auch wenn das den Nostalgikern (ich zähl mich dazu) nicht recht schmecken will...

178.200.204.75 (Krokofant)

09:31, 12 May 2011
 

Du schreibst: "und ähnliche Phrasen, sowie entsprechende Grafiken sollten zu Hunderten gebildet werden und die User (mit Link zur Nettiquette) an allen Ecken und Enden der Wikipedia anstrahlen.".
  Ich dagegen bin ganz im Allgemeinen und auch in diesem Fall nicht davon überzeugt, dass allgemeine und unspezifische Aufrufe und Aufforderungen eine wesentliche Wirkung haben. Kaum jemand, der damit eigentlich gemeint ist, dürfte sich von diesen Aufrufen tatsächlich angesprochen fühlen. Ich jedenfalls habe noch niemanden kennen gelernt, der sich selbst für besonders unfreundlich gehalten hätte.
  Ein zentrales Problem scheint mir eher in dem Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu liegen, die IMHO praktisch immer auf beiden Seiten der Diskutanten auseinanderklafft. Weniger abstrakt: Man versteht sich ständig falsch und beide Seiten tragen (trotz viel gutem Willen, den man jeder und jedem unterstellen darf und sollte, ja unbedingt muss) ihr nicht unerhebliches Scherflein dazu bei. Es erscheint mir offensichtlich, dass dieses Phänomen nicht zuletzt durch die weitgehend anonyme und zugleich schriftliche Kommunikationsform bewirkt wird, denn es ist ja ein sehr weit verbreitetes Internetphänomen. Anders jedenfalls kann ich es mir nicht erklären, warum ich in Internetdiskussionen oft auf vermeintlich oder tatsächlich unfreundliche Diskutanten treffe, im "wirklichen Leben" dagegen in diesen mitunter sehr harschen Formen äußerst selten.

08:52, 13 May 2011

Weil im wirklichen Leben die Rückmeldung - auch von Seiten Dritter - über die Unangemessenheit des eigenen Verhaltens meist sehr viel schneller erfolgt. Das mag einerseits eine Verhaltensänderung bewirken, wenn man einige Zeit dabei ist, zieht andererseits sicher auch Personen an, die mit der sozialen Kontrolle draußen nicht gut klar kommen.

18:48, 15 May 2011
 
 

Dirk Gentlys holistische Detektei

Also ich würde als Kernursache für die geringere Offenheit und den steigenden Burnout vor allem Professionalisierung vorschlagen. Es ist immer sehr unbeliebt, als Ursache eines Problems etwas anzugeben, das nicht behoben werden kann oder so erwünscht ist, dass man es nicht beheben will, aber ich denke, man muss sich hier vielleicht mit dem Gedanken anfreunden, dass das "Problem" sinkender Offenheit insofern keines ist, als seine Behebung den Umsturz eines eminent wünschenswerten Sachverhalts erfordern würde.

Kurz mal die Argumentationslinie: Wikipedia wird besser =>

  • höhere Anforderungen an Neuautoren => geringere Offenheit
  • stärkere Rezeption, größere Sichtbarkeit => größerer Andrang vonseiten solcher, die sich selbst überschätzen, d.h. potentiellen Trollen und Störern UND Abschreckung solcher mit von Bescheidenheit geprägten Selbstbild, ("kann ich dazu überhaupt noch was beitragen?") d.h. potentiell fähigen Mitarbeitern
  • höhere Anforderungen an Altautoren => Burnout

Insgesamt ist dieses Bild natürlich stark vereinfacht, es gibt Feedback-Schleifen wie: Trolle => Stress bei Autoren => pampige Ansagen an andere Autoren => schlechtes Arbeitsklima => Burnout => pampige Ansagen an andere Autoren. Als Flowchart könnte man wahrscheinlich die potentiell verheerenden Auswirkungen der Professionalisierung am besten veranschaulichen...

Man kann hier verschiedene einzelne Aspekte aufgreifen und versuchen, im Detail etwas zu verbessern, aber ich möchte hier einfach mal ganz provokant die Systemfrage stellen: Ist Offenheit (in Punkto Anmeldung als Benutzer) ein Wert an sich? Ist Offenheit ein höherer Wert als Professionalität? Inwieweit sind Offenheit und Professionalität vereinbar? Ich denke, wie bereits ausgeführt, dass ein Umdenken beim Offenheitskonzept unabdingbar ist.

  • Zur Stärkung der Professionalität würde ich vorschlagen, dass jeder angemeldete Benutzer auf seiner Benutzerseite verpflichtend mindestens ein Themengebiet angeben müssen sollte, in dem er sich kompetent fühlt (das kann auch "Dörfer in Oberfranken" sein). Eine Mitarbeit in entsprechenden Redaktionen/Portalen sollte als Selbstverständlichkeit gefordert werden.
  • Zur Verringerung der Offenheit würde sich aus meiner Sicht kanonisch anbieten, Wikipedia in genossenschaftliches Eigentum zu überführen und die Eröffnung eines Benutzerkontos mit einem Beitritt zur Genossenschaft zu koppeln. (Das sei jetzt einfach mal als idyllische Spinnerei aufzufassen.) Dabei könnte eine gewisse Probezeit generisch sein.
  • Bei verringerter Offenheit und erhöhter Professionalität wäre die Möglichkeit zur (z.B. maximal einwöchigen) Halbsperrung von Artikeln (und Aufhebung solcher Sperren) für jeden angemeldeten Benutzer denkbar.

Natürlich würde das dazu führen, dass die Anzahl angemeldeter Benutzer langsamer stiege, aber es könnte für Artikelqualität ebenso wie Arbeitsklima Wunder wirken. Ich denke insbesondere, dass eine genossenschaftliche Organisation den Umgang mit dem Projekt ernsthafter machen könnte.

Naja, genug der Spinnerei, jetzt nehm ich noch kurz die Maske runter!

18:47, 15 May 2011

Qualitätssicherung fehlt

Offensichtlich - so scheint es mir - fehlt es Wikipedia an Methoden zur Qualitätssicherung. Solange ein paar Redakteure über Wohl und Wehe eines Beitrags entscheiden können, wird es einfach mühsam. Wie soll ich mich als Fachmann mit jemand auseinandersetzen, der nur meint, daß er kompetent sei, dafür aber alle Hebel in Händen hält um meinen Beitrag zu blockieren? Solange das möglich ist und keine Option zur raschen Eskalation solcher Vorgänge besteht, verschwendet man mehr Zeit mit internen Querelen als damit, gute Artikel zu schreiben. Die Konsequenz ist klar: Kompetente Leute werden natürlich nach anderen Wegen der Kommunikation suchen. Motto: Ich lass mich doch nicht von Halbwissenden gängeln... just my 2 cents ...

17:05, 8 May 2011

Wie wahr! Wer wird sich -- überhaupt als Anfänger -- schon die Arbeit antun, neue Artikel zu schreiben, wenn seine ersten zaghaften Anmerkungen unter Hinweis auf irgendwelche Regeln (Relevanzkriterien, Meinungen von angeblichen Spezialisten usw.) sofort "niedergebügelt" werden? Und wenn sich der Ton, in dem das geschieht bzw. diskutiert wird, von der Nettiquette etwas weit entfernt? WP sollte sich entscheiden: will sie mehr Autoren, die guten Willens sind oder will sie mehr Autoren, die "was aushalten"? Will man möglichst perfekte Beiträge "und alles andere sofort löschen" oder will man auch Beiträge, die (anfangs) nicht das Gelbe vom Ei sind, nicht vielleicht doch länger als die üblichen sieben Tage der Löschdiskussionen stehen lassen (von mir aus in einer zweiten Ebene "unverifizierte" Beiträge usw.) in der Hoffnung, dass sich im Lauf der Zeit Verbesserungen einstellen?--92.248.37.242 19:25, 9 May 2011 (UTC)

19:25, 9 May 2011

Ich glaube, dass die schiere Masse an Neuzugängen vs aktiven Mitarbeitern imBereich der Eingangskontrolle kaum einen liberaleren Umgang zulässt.

Andernfalls kommt man einfach nicht hinterher und innerhalb von Monaten würde der prozentuale Anteil an verbesserungswürdigen Artikeln (Ich wollte gerade Müll schreiben, aber wir wollen uns ja bessern ;-) ) immer weiter (unbemerkt) wachsen. Wenn es dann irgendwann auffällt ist es warscheinlich zu spät, es sei denn die Mitarbeiterzahl würde sich bis dahin auch verdoppeln, was ich dann doch bezweifle, wenn's auch schön wäre.

Zu den Schwierigkeiten der Spezialisten kann ich mich nicht so detailliert äußern, da hab ich zu wenig Einblick. Allerdings möchte ich aus Sicht der unwissenden Leser darauf hinweisen, dass mir das Halbwissen, soweit es nicht völlig falsch ist, fast lieber ist, als der haargenaue fachlich korrekte Artikel, von dem ich als Laie nichts mehr verstehe.

Wikipedia sollte meiner Meinung nach als Ziel "nur" verfolgen einen guten Punkt zwischen diesen Positionen zu finden.

Irgendwann kommt der Punkt, wo der Zweck einer Enzyklopädie überdehnt ist, und man auf Fach-Wikis, oder andere spezialisierte Onlineplattformen verweisen sollte.

178.200.204.75 (Krokofant)

09:56, 12 May 2011

Die hier unterrepräsentierten Fachleute haben idealerweise bereits Erfahrung im Veröffentlichen in Fachzeitschriften gemacht und wissen, dass ein Manuskript of mehr als eine Runde im Peer-Review dreht, bis es nach 6 bis weit über 12 Monaten erscheint (oder eben nicht).

18:30, 15 May 2011

Ja, es dreht seine Runden, wird aber nicht zerissen (= gelöscht). Phasler17 19:33, 18 May 2011 (UTC)

19:33, 18 May 2011
 
 
 
 

Hilfe statt löschen

Meine Erfahrung aus den ersten Artikel: Sofort nach dem Erstellen war er gelöscht und mein Zugang gesperrt (genereller Verdacht, ich hätte unter einem anderen Nahmen schon einiges gemacht). In den nächsten 1,5 Monaten erstellen des Artikels mit Hilfe eines Tutors (man muss erst draufkommen, was alles für einen Artikel zu beachten ist, besonders die formale Kriterien muss man erst mal kennenlernen bzw. zusammensuchen) und danach drei Wochen Diskussion, ob der Artikel relevant ist. Der sachliche Inhalt hat sich in den Wochen nicht verändert. Sehr viel Zeit verging auch, um all die Abkürzungen, die einem Vorgehalten werden, zu verstehen. Für Neulinge ist die verwendete Sprache in der Diskussion kaum verständlich. Meine Bitten wäre: mehr Hilfe und Ausbesserungen anbieten als sofort mit Löschungen und Kontosperren agieren. Verständliche Sprache bei Neulingen verwenden. Lieber 10 Artikel, wo die Relevanz nicht so sicher ist, belassen als einen relevanten Artikel löschen. Der Wille zur Mit- und Zusammenarbeit sollte im Vordergrund stehen und nicht der sofort perfekte Artikel . Phasler17 20:03, 11 May 2011 (UTC)

20:03, 11 May 2011

Ich kann deine Enttäuschung gut verstehen und bin froh, dass Du trotzdem dabei geblieben bist. Mir ist sowas zum Glück erspart geblieben, weil ich mich bei meinem Wikipedia-Start ganz vorsichtig mit Kleinkorrekturen und Wartung angenähert habe.

Dein Vorschlag zur Verbesserung ist auch sehr zu begrüßen, nur fürchte ich, dass die reine Masse an täglichen Artikel-Neuzugängen verbunden mit der verhältnismäßig kleinen Anzahl potentieller Tutoren und anderer Helfer die "Sensen-Mentalität" an der Eingangskontrolle bedingt....

Womit wir wieder am Anfang dieser ganzen Seite wären: Wikipedia braucht mehr Mitarbeiter, wie können wir vermeiden, Neulinge abzuschrecken?

178.200.204.75 (Krokofant)

08:32, 12 May 2011
 

It is quite ambitous starting your contributions with a new article. Lack of know-how and questionable relevance may not be the only problems. Many new articles are just redundant to existing ones. If the new article adds something, merging the two (or more) articles adds to the workload of the continuing authors (quite often, the newbie has left already).

18:10, 15 May 2011
 

Mehrere zielgruppenspezifische Versionen von Wikipedia-Artikeln

Ich könnte mir vorstellen, dass es sinnvoll ist, bei einigen Wikipedia-Artikeln mehrere Versionen zu haben, die sich jeweils durch unterschiedliche Schreiber- und Lesergruppen unterscheiden. Mir schwebt vor, die Verwendungsmöglichkeit von Wikipedia dadurch zu verbreitern, indem man "nach unten" und "nach oben" hin jeweils um einen Schritt erweitert. D.h. die derzeitige Artikelversion wäre dann die Normalversion, in der Regel die für den Otto-Normalverbraucher, gut vorgebildet ("Bildungsbürger"), aber kein Spezialist auf dem jeweiligen Gebiet, aber man darf einige Vorbildung voraussetzen (eben der klassische Enzyklopädie-Nutzer). Daneben könnte es eine Kinder- Oma- (die viel beschworene) oder Laienversion geben. (Die ich in der deutschsprachigen WP gerne die Maus-Seite nennen würde, weil dann sofort deutlich wäre, was hier angestrebt wird und endlich Schluss wäre mit der "Oma- Diskriminierung" :-) ) Und es könnte auch eine zusätzliche Seite für die eingefleischten Fachleute auf dem jeweiligen Gebiet geben. Alle Versionen könnten sich gegenseitig inhaltlich und formulierungstechnisch befruchten und so mancher Streit könnte vermieden werden, weil gewisse Zielkonflikte gar nicht erst auftreten würden. Zudem würde sich wohl so mancher Spezialist endlich trauen, verständlich zu formulieren. Neue Schreiber- und Lesergruppen könnten hinzugewonnen werden und die Verständlichkeit sowie der Informationsgehalt könnten gesteigert werden.

17:22, 15 May 2011

Weinerlicher geht's ja wohl kaum!

Meine Güte, was für ein Schwachsinn! Diese Absichtserklärung ist das weinerlichste Gestammel, das ich seit Langem gelesen habe. Uhuhu, die Wikipedia hat sich in den letzten 10 Jahren verändert! Uhuhu, heute sind weniger "neue" Leute am Werk als früher! Surprise, surprise! Diese Erklärung atmet den Geist eines Kontrollwahns und eines Apparatschiks, der sich respektloser gegenüber dem schreibenden und denkenden Wikipedianer nicht verhalten könnte; schlimmer noch: sie offenbart eine schon fast rührende Naivität und Unbedarftheit in Angelegenheiten der Dynamik und Kommunikationsstruktur freier Projekte, wie die Wikipedia eines ist. Das SNAFU-Prinzip lässt grüßen!

15:02, 8 May 2011

Was wollte uns der Dichter nun sagen? Ich hab auch was gewusst? Und welchen konkreten Vorschlag macht er?

17:12, 8 May 2011
 

Hier ist Arroganz greifbar, jedoch nicht hilfreich. Imho sieht Hilfe (die gefordert wäre) anders aus.

08:51, 9 May 2011
 

Wenn schon der in Frage stehende Aufruf die User aus der Wikipedia vergraulen soll, dann frage ich mich, was solch ein Kommentar bei diesen auslöst. IMHO ein klassisches Beispiel dafür, wie ein Kommentar zur Arbeit Anderer nicht aussehen sollte.

18:52, 10 May 2011
 

PLONK ... Entschuldigung, aber ich konnte einfach nicht widerstehen ...

07:12, 12 May 2011
 
Ein solcher Aufruf hätte nicht Negatives bedauern dürfen, sondern ganz andere Themen bringen sollen und von jemandem kommen müssen,
- der die Motive zum Mitmachen bei WP kennt;
- der weiß, wie man andere Leute zu etwas motiviert;
- der weiß, wie man Anreize zur Mitarbeit schafft;
- der sich überlegt hat, welche Anreize (noch) geschaffen werden könnten;
- der zumindest eine Umfrage oder einen Wettbewerb ausschreibt, um solche Anreize zu ermitteln ...
Dr.cueppers
12:14, 15 May 2011

Ich halte, ebenso wie Du, viel davon, positive Anreize zu schaffen. Aber diese sollten sich nicht einfach nur darauf beziehen, überhaupt bei Wikipedia mitzuarbeiten, denn dazu gibt es meines Erachtens prinzipiell schon genug Anreize. Denn ein ganz zentrales Problem sehe ich schon in den sehr häufigen Demotivationen, denen man vor allem als Neueinsteigerin durch die Tätigkeiten anderer Mitarbeiterinnen ausgeesetzt ist. (Wobei auch hier zwischen berechtigten und unberechtigten, vermeidbaren und unvermeidbaren, böswilligen und nur ungeschickten Demotivationen zu unterscheiden wäre.) Das zeigt jedenfalls die Statistik und meine eigenen Erfahrungen. Insofern halte ich also den Aufruf von Ting Chen für völlig gerechtfertigt. Wo man vielleicht drüber nachdenken könnte und sollte ist ein Belohnungssystem / eine Belohnugsmethode (für Artikeleditierungen aber auch für gelungene Diskussionsbeiträge), damit den demotivierenden Reaktionen des "Systems" ein entsprechend positives Gegengewicht entgegengebracht wird.

Man sollte aber auch darüber nachdenken, wie die vermeidbaren Demotivationen vermieden werden könnten. Und dazu gehört zumindest auch die Entmutigung von Diskussionsteilnehmerinnen die sich grob im Ton vergreifen. Denn bei allem Freiheitsidealismus: Jede Gesellschaft und Gemeinschaft hat m.E. ein Recht darauf, mit gewissen Mitteln auf das Verhalten und die Einstellung Einzelner einzuwirken. Dieses Recht ergibt sich m.E. aus der mehr oder weniger unbedingten Notwendigkeit, denn ohne Regeln, die eigentlich jeder einhalten muss oder zumindest müsste, könnte keine Gemeinschaft funktionieren, wäre kein menschliches Miteinander möglich, nur noch ein unmenschliches. Wer bei solchen Gedankengängen gleich an "Kontrollwahn", "Apparatschik", "stalinistische Politbürokraten" und an Begriffe wie "Klassenfeind" und "Volksschädling" denkt, schießt mit Kanonen auf Spatzen und hat meiner Empfindung nach das Problem noch nicht ganz bis zu Ende gedacht. (Womit ich nicht behaupten möchte, dass mir das schon gelungen wäre.)

14:19, 15 May 2011
 
 

Seitenabrufe zählen

Der Vorschlag ist nicht neu und wird schon lebhaft in einigen Projekten diskutiert, sollte aber vielleicht doch nocheinmal in den Fokus gerückt werden: einen Zähler einbauen der die Seitenaufrufe von erstellten Seiten angezeigt. Dies gibt es schon bei ähnlichen Projekten, wie zum Beispiel unserem ironischen Gegenstück, der Stupidedia (http://www.stupidedia.org/stupi/Hauptseite). Natürlich kann diese Idee nur einige wenige der aufgezählten Probleme lösen. Aber die Motivation dürfte bei vielen Mitarbeitern steigen, wenn sie sehen wie oft ihre erstellten Artikel gelesen werden. Benutzer 2.Juni

11:34, 11 May 2011

Unter stats.grok.se kann man sich die Zahl der Seitenaufrufe anzeigen lassen. Man kann sich auf diese Art: http://stats.grok.se/de/201105/Halbzeug auch komfortabel ein Lesezeichen bzw. Link auf seine Lieblings-Editierung(en) legen, um sich gelegentlich selbst für seine getane Arbeit zu belohnen - sehr empfehlenswert!
(Man kann sich sogar auf diese Weise: http://stats.grok.se/de/201105/Datei%3ABeispiel_Texterkennung.png den Abrufzähler einzelner Bilddateien anzeigen lassen.)

09:28, 13 May 2011
 

FAQ hinzufügen

Es wäre vielleicht sinnvoll, eine Seite „Fragen und Antworten zu Wikipedia“ oder auch „Häufige Mißverständnisse über Wikipedia“ hinzuzufügen, um immer wiederkehrende Fragen und Behauptungen zum Funktionieren des Wikipedia-Projekts (aus der Sicht der regelmäßigen Mitarbeiter und speziell der Admins, also des „Establishments“, mithin aus „offizieller“ Sichtweise) zu besprechen. Außerdem eine Seite in der Art „Wie kann ich mich an Wikipedia beteiligen?“, die Möglichkeiten auflistet, dem Wikipedia-Projekt zu helfen.

11:28, 11 May 2011
Edited by author.
Last edit: 22:29, 11 May 2011

Eine FAQ findest Du bereits unter Hilfe:FAQ und Hilfe zur Mitarbeit unter Hilfe:Tutorial. Oder schweben Dir noch Inhalte vor, die dort noch nicht abgedeckt werden? Wenn ja, welche konkret? Ich habe eher das Gefühl, als wenn Anfänger durch die große Masse der angebotenen Hilfetexte mehr erschlagen, als gefördert werden.

22:29, 11 May 2011

Naja es gibt eigentlich zu jedem Thema umfassende (und laaaange) Hilfetexte oder auch die FAQ. Nur man findet den Kram immer erst wenn's zu spät ist, zumindest gings mir so 2003- ca Anfang 2005. Eine große Lösung dafür habe ich auch nicht, es ist wohl einfach schwierig, die Hilfen auffällig genug zu verlinken, ohne gleichzeitig den allgemeinen Lesefluß zu stören bzw unübersichtlich zu machen.

Ich selbst habe jedenfalls zunächst das notwendigste zu Arbeitsweise, Regeln und Gepflogenheiten aus Kurier, Diskussionsseiten oder auch Links in Textbausteinen zusammengestoppelt...

Ich bin inzwischen dazu übergegangen, auf Disk-Seiten Verweise auf Kürzel wie NPOV, WWNI etc. grundsätzlich zu den entsprechenden Seiten verlinken, selbst wenn mein Gegenüber zu den Veteranen gehört. Der nächste Anfänger, der über die öffentliche Diskussion stolpert, kann den Link vielleicht zum besseren Verständnis gebrauchen.

178.200.204.75 (Krokofant)

08:17, 12 May 2011
 

Siehste, die FAQ kannte ich bisher auch noch nicht, obwohl ich schon so lange dabei bin und durchaus auch die Hilfetexte nutze, allerdings nicht so intensiv.

Mir ist in diesem Zusammenhang übrigens aufgefallen, daß es anscheinend auch gar keine zentrale Stelle gibt, um Verbesserungsvorschläge anzubringen. Allerdings sehe ich natürlich auch die Probleme, die sich aus so einer zentralen Stelle ergeben könnten und wahrscheinlich auch würden ...

Ich halte es überhaupt für ein grundsätzliches Problem der Wikipedia, das auf vielen Seiten viel zu lange Texte zu finden sind. Hier wünscht man sich schon eine grundsätzlich abgespeckte Version der Wikipedia, die dann gleich auch für langsamere und einfachere Computer günstiger ist.

Das gilt freilich auch und vor allem für den Artikelnamensraum. Oft finde ich, daß die ideale Länge eines Artikels die eines Unterabschnitts kaum überschreitet. Riesenartikel mit Dutzenden von Unterabschnitten sind doch völlig unübersichtlich. (Zugegebenermaßen hat das in der deutschen Wikipedia nicht so gewuchert wie in der englischen.) Man müßte viel mehr aufteilen, z. B. bei der FAQ in die Eingangsseite nur die Fragen, nicht aber die Antworten; das mag auf den ersten Blick zwar keinen Unterschied machen, psychologisch aber doch, denke ich, wenn man auf eine Frage klickt und dann eine kurze Seite angezeigt bekommt, auf der nur genau diese Frage beantwortet wird und nicht eine riesige Sammelseite.

Ich weiß, daß für eine kurze Zusammenfassung eigentlich der Einleitungsabschnitt vorgesehen ist, trotzdem sehe ich einen riesigen Bedarf an möglichst laienverständlichen Texten. Gewiß geht das nicht zu jedem Spezialthema, aber bei solchen von allgemeinerem Interesse (z. B. Evolution, Sprachvergleich, Plattentektonik, Relativitätstheorie ...) wäre es sicher möglich, wenn man akzeptiert, daß man bei solchen Darstellungen gewisse Kompromisse eingehen muß.

Deshalb sollte man die Idee (die sicher alles andere als neu und bestimmt vieldiskutiert ist) aufgreifen und weiter verfolgen, solchen Themen eine „einfache“ Version hinzuzugesellen (vielleicht gleich als Tab wie eine Diskussionsseite, also z. B. Einfach:Evolution), die dann auch bewußt (zumindest was den Textteil betrifft) in einem spartanischen Stil gehalten ist, wie man es aus den frühen Tagen der Wikipedia kennt (z. B. keine Einzelnachweise oder sogar gar keine Literaturangaben außer vielleicht auf einführende Werke zum Thema, denn die ganzen Quellenangaben sind ja schon im Hauptartikel) – ansonsten aber sicher eher mit einem größeren Schwerpunkt auf Illustrationen –, und damit minimal abschreckend.

Das heißt natürlich, daß man Konzepte auch viel langsamer und in anderer Weise detailliert darstellen muß, aber es heißt ja (und die Erfahrung habe ich auch gemacht), daß man dabei sein Verständnis für die Materie und die Methodik schärft, wenn man sie einem Laien (der berühmten OMA) zu erklären versucht. Das kann echt Spaß machen und würde die Wikipedia wieder sehr viel mehr zur Volksenzyklopädie (und natürlich auch für Schüler geeigneter) machen, was inzwischen vielleicht im Bemühen um fachliche Korrektheit und Vollständigkeit etwas verlorengegangen ist.

Das ist mir jedenfalls neulich wieder eingefallen, als ich mich auf die Schnelle zu einem Thema weit außerhalb meines Fachgebiets (zu einem mathematischen, glaube ich) schlau machen wollte, aber festgestellt habe, daß der Artikel einfach nicht in einer Weise gestaltet war, die das möglich gemacht hätte. --Florian Blaschke 07:16, 13 May 2011 (UTC)

07:16, 13 May 2011
 
 

„Arbeitet gemeinsam an Methoden zur Entmutigung störenden und feindseligen Benehmens sowie am Abwehren von Personen, wie Trollen oder Stalkern, die die Atmosphäre vergiften."

Erinnert mich stark an das Vokabular stalinistischer Politbürokraten. „Klassenfeind" und „Volksschädling" auf Web 2.0 gepimpt. Es ist unglaublich, dass die Wikimedia Foundation solche Texte raushaut. Anscheinend wähnt man sich in einem Vernichtungskrieg, anders kann man die Verwendung der Vokabeln „feindselig" und „vergiften" nicht interpretieren. Ting Chen hat völlig die Bodenhaftung verloren. Schmeißt den Typen bitte raus!

11:56, 10 May 2011

Das ging ja schnell :-) Normalerweise dauerts immer ein paar Schritte in der Diskussion, bis der erste Nazi Radikalismus-Bezug auftaucht.

Unabhängig davon ob inhaltlich berechtigt oder nicht, ist dein Beitrag in der Sache sicher nicht hilfreicher, als der von Dir monierte, oder was meinst Du?

178.200.204.75 (Krokofant)

09:43, 12 May 2011
 

Um Offenheit geht es bei der Bitte von Ting Chen, also genau um das Gegenteil von dem was "Stalinistische Politbürokraten" wollten. Wie notwendig es, ist störendem und feindseligem Benehmen entgegenzutreten, das belegt JosFritz mit seinem feindseligen Text. Eine Universalenzyklopädie von Rang kann Leute mit einem so mangelhaften Unterscheidungsvermögen nicht mitarbeiten lassen. Wer hat hier mit der infamen Aufforderung "Schmeißt den Typen bitte raus" die Bodenhaftung verloren? Es ist grotesk, wie hier eine Bitte in ihr Gegenteil verdreht wurde!

16:53, 12 May 2011

Es ist auch eine geradezu dümmliche Verhöhnung der Millionen Opfer, Maßnahmen in der Wikipedia mit dem "Vernichtungskrieg" zu vergleichen. Schmeißt den Typen bitte raus!

21:15, 12 May 2011
 
 

Anonymität - ein Problem der Wikipedia

Eine der Ursachen für den "stetigen Rückgang der Mitwirkung und eine Verschlechterung der Treuerate unter den neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern" scheint die Anonymität zu sein, in deren Schutz viele (die meisten?) Benutzer agieren und sich bedauerlicherweise zu einem großen Teil nicht auf sachliche Zusammenarbeit beschränken. Unerkannt werden mitunter leicht die scheußlichsten Beleidigungen ausgesprochen, wird vermeintliches Recht durchgesetzt und die Arbeit anderer herabgewürdigt, statt sachlich und in gegenseitigem Respekt zu diskutieren und zu argumentieren. Sollte es gelingen, diesen fast schon unerträglichen Zustand zu ändern, wird die Bereitschaft zur ernsthaften Mitarbeit wieder steigen. Viele Grüße --

09:30, 8 May 2011

Das ist aber nicht Auswirkung der Anonymität, sondern das passiert auch, wenn sich Leute unter echtem Namen anmelden, mit der Verstärkung, dass sie dann auch im real life angepöbelt werden können. Die Anonymität sollte bleiben, aber unsachliche Äußerungen sollten stärker geahndet werden können. --92.248.37.242 19:31, 9 May 2011 (UTC)

19:31, 9 May 2011
 

Volle Zustimmung zu Lothar Spurzem. Als Beispiel sei der Artikel über Michael Ende genannt. Was dort immer wieder an Unsinn, Obszönitäten und Fäkalsprache rückgängig gemacht werden muss, ist wirklich traurig. Registrierungspflicht würde bestimmt eine Verbesserung schaffen. --Anselm Rapp 11:18, 10 May 2011 (UTC)

11:18, 10 May 2011
 

Registrierungpflicht : ja. Anonymität sollte als Möglichkeit bleiben. Mit einem selbst gewählten Pseudonym (Nicknamen) begibt man sich ganz bewusst all dessen, was sich als Status angesammelt hat. Das geschieht nicht aus Sorge um diesen Status, sondern weil das, was eingebracht wird, ohne Ansehen des Verfassers für sich stehen soll. Der Autor tritt hinter dem Text zurück.

10:12, 12 May 2011

@ Meinolf Wewel: Manche Benutzer treten sogar – ganz bescheiden – hinter ihren Unverschämtheiten zurück. Müssten sie mit ihrem Namen für ihre Äußerungen geradestehen, wäre manch einer zurückhaltender. Viele Grüße -- Spurzem 19:50, 12 May 2011 (UTC)

19:50, 12 May 2011
 
 

Weinerlicher geht's ja wohl kaum!

Meine Güte, was für ein Schwachsinn! Diese Absichtserklärung ist das weinerlichste Gestammel, das ich seit Langem gelesen habe. Uhuhu, die Wikipedia hat sich in den letzten 10 Jahren verändert! Uhuhu, heute sind weniger "neue" Leute am Werk als früher! Surprise, surprise! Diese Erklärung atmet den Geist eines Kontrollwahns und eines Apparatschiks, der sich respektloser gegenüber dem schreibenden und denkenden Wikipedianer nicht verhalten könnte; schlimmer noch: sie offenbart eine schon fast rührende Naivität und Unbedarftheit in Angelegenheiten der Dynamik und Kommunikationsstruktur freier Projekte, wie die Wikipedia eines ist. Das SNAFU-Prinzip lässt grüßen!

15:02, 8 May 2011

Hmmm. Und warum soll jemand, der dieses Posting liest, sich an WP beteiligen, wenn er Gefahr läuft, dass auch seine Arbeit in diesem Ton kommentiert wird?--92.248.37.242 19:34, 9 May 2011 (UTC)

19:34, 9 May 2011

Michileos Ton ist genau der, der Andere von der Mitarbeit abhalten kann. Es ist diese oft agressive und unduldsame, um nicht zu sagen "besserwisserische" Tonart, die häufig zu inhaltlich wenig gewichtigen, dafür aber umso rechthaberischen Diskussionsbeiträgen führt. Einer solchen, des öfteren spätpubertär anmutenden Sprache werden sich wissenschaftlich versierte Fachleute, die wir unbedingt benötigen, sicher nicht aussetzen. Man schaue sich einmal die Diskusssionsseiten von Josef-Anton an, um nachvollziehen zu können, was ich meine. Ich fürchte, Etliche, die diese Diktion bevorzugen, halten sie auch noch für cool. Alle Spielarten des Rigorismus bei nicht gerade wenigen Benutzern muss weg, wenn wir mehr Aktivisten wollen. Gruß User:EPei 11:12, 11 May 2011 (UTC)

11:12, 11 May 2011

Ich kann EPei nur voll zustimmen. Michileos Ton ist für seriöse Mitarbeiter abstoßend.

08:47, 12 May 2011
 
 
 

Absichtserklärung: Offenheit

Vielen Dank an die Foundation für die Willenskundgebung sich der Probleme zum Thema anzunehmen. Die Studie zeigt durchaus die Auswirkungen der Problematiken - leider sehe ich keine näheren Angaben zu den Ursachen. Da ich nicht behaupten kann die Ursachen diagnostizieren zu können erlaube ich mir einige Fragen zu hinterlassen. Die Untersuchung und Beantwortung der Fragen könnte dazu führen das Problem an der Wurzel anzugehen.

  • Hat die Foundation die Machtstrukturen der Wikipedia-Communties untersucht?
  • Sind personelle Verflechtungen erkennbar die einen neutralen Standpunkt zweifelhaft machen können?
  • Hat man in Einzelfallprüfung erkannt warum Top-Leistungsträger das Projekt verlassen? [1]
  • Hat man untersucht ob es nicht am Geld sondern am Willen mangelt die Kultur zu verbessern?

Ich hoffe das die Beantwortung der Fragen bei der Umsetzung der "Absichtserklärung: Offenheit" helfen kann. Fragestell 09:03, 7 May 2011 (UTC)

09:03, 7 May 2011

Ich frage mich halt, inwieweit das auf ständig steigende inhaltlich Qualitätsansprüche zurückzuführen ist. Oder daran, daß man seit 2005 Wikipedia unter den ersten Treffern im Netz findet und daß alle, denen Wikipedia wirklich liegt es schon mal probiert haben.

Beides Faktoren, die nicht sinnvoll abzuschaffen sind. Neue Artikel erfordern immer mehr Spezialkenntnisse, bestehende Artikel immer mehr Wissen über das Thema, damit man noch etwas beitragen kann.

20:41, 10 May 2011
 

Artikel-Wachhunde

Was mir schon öfters untergekommen ist: Manche Wikipedia-Artikel werden von bestimmten Benutzern bewacht, die auch konstruktive Änderungen an "ihrem" Artikel sofort rückgängig machen. Da ist es auch kein Wunder, wenn die Motivation zur Mitarbeit irgendwann abhanden kommt.

10:45, 10 May 2011

Woran erkennst du konstruktive Änderungen?

Ich meine es gibt viele Änderungen, die konstruktiv gemeint sind, regelmäßig von unterschiedlichen Personen im selben Artikel durchgeführt werden und völlig falsch sind. Ich habe bestimnmt schon zehn mal erklärt, daß der magnetische Südpol am Nordpol liegt und daß der Satz im entsprechenden Artikel richtig war. Beispielsweise. Oder daß der Artikel Kaninchen sich nicht auf das Hauskaninchen oder das Wildkaninchen bezieht. Wobei mir bei letzterem dann eine Änderung im Artikel eingefallern ist, die das schneller bewußt machte, bei letzterem weiß ich nicht wie man den automatischen Änderungsreflext durch geschicktere Formulierung im Keim erstickt.

20:30, 10 May 2011

Nach meiner Erfahrung hilft oft ein guter Beleg, z.B. als Einzelnachweis. Eine gut mit Quellen belegte Änderung oder der genaue Nachweis für eine von anderen oft geänderte Stelle können auch die Diskussion versachlichen.

04:20, 16 May 2011