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Last edit: 13:42, 13 March 2011

ZU TRÄGE Wikipedia hat eine recht komplexe Infrastruktur in der Kommunikation. Über welche Themen auch immer. Es dauert eine Zeit, sich da hineinzuarbeiten und zu differenzierten Informationen zu gelangen. Wenn man ein paar Wochen oder Monate raus ist, ist die Schwelle, wieder mitzumachen, hoch, weil man sich in die Infrastruktur erst wieder einarbeiten muss.

SOZIALES NETZWERK Man sollte in jedem Fall auch die Bildung sozialer Netzwerke fördern. Dass die Bindung der Autoren zueinander erhöht wird und eine Kommunikation zwischen befreundeten Usern erhöht wird, auch sprachübergreifend. Man könnte, nur für diesen intimen Kreis sichtbar, die Accounts mit den Accounts sozialer Netzwerke verbinden, sodass die Personen mit echtem Namen erscheinen. Es sollte bitte auch erleichtert werden, Inhalte in sozialen Netzwerken unterzubringen. (Nachhaltigkeit weiter fördern)

SÜCHTIG MACHEN/LEVELN/EITELKEIT BEDIENEN Man könnte versuchen, die Autoren abhängig zu machen, wie das bei Online-Rollenspielen der Fall ist. Eine Art Daily Edit Quest, für die man belohnt wird^^. Ein verbessertes Auszeichnungssystem, das im Gespräch ist, ist da eine gute Idee und geht ja auch in genau diese Richtung. Man sollte die Eitelkeit von Menschen bedienen. Eine offizielle Seite mit einer Liste der Autoren, auf denen sie mit ihrem realen Namen als Autor eingetragen sein können und der Anzahl der Edits plus die Auszeichnungen. Etwas, worauf man verweisen kann, was man posten kann oder für Wissenschaftler, die das in einer Publikationsliste vermerken möchten! Man könnte ein Tutorial so aufbauen, dass es Level enthält. Man ist am Anfang Novize oder so. Später ist es nur noch Möglich, durch Auszeichnungen für nachweisbare Edits weiter zu leveln. Dadurch entstünde der Eindruck von Exklusivität. Menschen mögen sowas. Und anders wird das langfristig nicht gehen als über solche Psychotricks.

EINSTIEG VEREINFACHEN Es würde Neulingen erleichtern, in die Arbeit hineinzukommen, wenn es leichter fiele, zum Beispiel veraltete Stellen zu markieren. Also eine Art Update-Bedarf festzustellen. Die Markierung solcher Stellen sollte vereinfacht werden. Ich hoffe, das ist im neuen Editor vorhanden. Wenn man so etwas findet, denkt man: Hmm, welcher Benutzer war es noch, der auf seiner speziellen Unterseite beschrieben hat ... Und dann lässt man es. Das betrifft insbesondere auch Quellen. Die sind auch oft veraltet, tot, fehlen. Das kann man in die Diskussion schreiben und keiner ließt es, aber man sollte eine Stelle markieren können, um das zu tun. Neue User würden eher auch dadurch generiert, dass sie bei der Benutzung eines Artikels optisch ansprechend darauf gestoßen werden, dass man etwas korrigieren kann.

VERKRUSTUNG VERHINDERN In der Politik führt Rotation zu Verhinderung von Verkrustung. Man sollte überlegen, den Kreis von Autoren mit Admin-Rechten, regelmäßig auszutauschen. Dadurch braucht man immer wieder neues Blut. Das schafft Dynamik.

ERWEITERUNGEN Eine Art App-Seite wär auch super. Es gibt so viele Verbesserungen, angefangen von der Sichtbarkeit von Schreibfehlern, erweiterten Editor, etc, etc. Eine Seite, wo das übersichtlich aufgelistet und nach Bewertung geordnet ist, wär klasse.

EDITBEWUSSTSEIN FÖRDERN User sollten einen Artikel mit Sternen bewerten können. Wie z.B. bei IMDB. Weil sich ein Artikelstand natürlich ändert, sollte die Bewertung eine Gültigkeit haben von einer Dauer von 150 bis keine Ahnung wie vielen Edits. Dadurch schaut man auch noch mal bewusst in den Artikel und man entdeckt, wenn die eigene Bewertung nicht mehr gültig ist, dass sich etwas verändert haben muss. So in etwa.

AUTOMATISIERTES AN DIE HAND NEHMEN Wenn Autoren neu sind, sollten sie über ein cooles Tutorial in Wikipedia eingeführt werden. Etwas interaktives, wenn ihr Rechner das erlaubt.

PSYCHOLOGIE NUTZEN Man könnte sicherlich viele Nonsensedits vermeiden, wenn man optisch deutlich macht, worin der Wert dessen besteht, was da bearbeitet wird. Dass ein Mensch Arbeit aufwenden muss, den Edit rückgängig zu machen. Die sollen gleich ein schlechtes Gewissen haben oder erkennen, woraus sich der hohe Anspruch erschließt.

--- UPDATE:

ZUGRIFF EXKLUSIVER -- RUSSISCHE IDEE UMKRÄMPELN Jeder hat ein Geltungsbewusstsein und möchte mit seinem Thema/seiner Arbeit privilegiert repräsentiert sein. Jetzt achtet kaum jemand darauf, ob ein Artikel wie ausgezeichnet wurde. Langfristig könnte also überlegen, den Zugriff auf Artikel zu erschweren, welche nicht ausgezeichnet wurden. Das heißt, dass erst einmal nur exzellente und lesenswerte Artikel direkt lesbar sind. (Man müsste dann überlegen, zumindest einen Text auch mit etwas wie ›informativ‹ auszeichnen zu können). Das sichert Qualität und das schafft bereits bei der einfachen Benutzung ein Bewusstsein für qualitative Unterschiede. Wenn man irgendwo einem Link auf einen Artikel folgt könnte also ein Warnhinweis aufpoppen: »Der Artikel entspricht noch nicht den Qualtätsansprüchen der Autoren von Wikipedia. Möchten Sie ihn dennoch lesen? Denken Sie auch daran, dass jederzeit einen Artikel verbessern können.«

SPENDENSYSTEM NERVT Die Aufrufe zu Spenden sind sinnvoll und wichtig. Aber es nervt, weil es nach Betteln aussieht. Ich möchte am Ende einen hübschen Button für eine Mikrospende. »Wie viel ist Ihnen dieser Artikel wert?« Das würde insgesamt eine in meinen Augen gesunde Spendenkultur fördern. Also die ständige Bereitschaft auf diesem Weg für Inhalte zu bezahlen. Man könnte anzeigen lassen, wieviel für diesen Artikel schon gespendet wurde. Das würde die Arbeit der Autoren bestätigen.

MULTIMEDIA ERNST NEHMEN (NEUES WIKIMEDIA-PROJEKT) Ich wünsche mir ansprechendere multimediale Inhalte. Eine Weltkugel zum Beispiel, auf welcher der Geotagg repräsentiert ist. Ein Modell, auf welchem wie in Wikipedia Inhalte (wie Grenzen etc.) eingetragen werden und für Artikel Markierungen vorgenommen werden können. Ein bewegbares 3D-Modell für Städte-, Länder-, etc. Artikel. Da fehlt mir deutlich die Zusammenarbeit mit Projekten wie Open Street Map. Da könnte man Symbole entwerfen und eine Darstellungsform erarbeiten für historische Begebenheiten. Das müsste ein Modell sein mit einer Zeitachse! Man könnte also auch erarbeiten, wie eine Stadt zu einer bestimmten Zeit aussah, was sich geografisch verändert hat, wie die Straßennamen waren.

10:53, 12 March 2011

So grundsätzlich mal ein paar Eindrücke[edit]

  • Wenn ein Neuling einen Artikel neu anlegt und der ist nach dem ersten Abspeichern noch nicht fertig ausgebaut, ist sofort der Artikel mit Löschantrag-Bapperl versehen. Da geht es aus meiner Sicht nicht mehr um die Sache, sondern um das Profilierungsbedürfnis einzelner Nutzer.
  • Die Bertelsmanngeschichte: Es ist ein Unding, dass es erlaubt ist, ehrenamtliche Wiki-Autorenarbeit kommerziell auf diese Art zu vermarkten. Der normale Autor ohne Anstellungsvertrag bei Wikipedia, Wikimedia ist dann doch der Depp des Projekts, insbesondere dann wenn er keiner machtstrategischen Clique angehört.
  • Häufig geht es ja bei Artikelgestaltung nicht um die Sache, sondern um: wer hat das Recht von wem was wieviel zu revertieren.
  • In vielen Bereichen sind die Artikel schon so ausgereift, dass ein spontanes Schreiben, was ja auch Lust auslöst und Begeisterung und was über schwierige Anfangszeiten tragen kann, kaum noch so gelingen kann. Für was braucht man dann eigentlich neue Autoren, wenn eh schon alles dasteht? Damit die vielen Admins und Vermittler eine Existenzberechtigung im Haifischbecken: Artikelnamensraum haben?

Da wäre dann doch eine Klärung angebracht.

  • Insgesamt ist den Autoren auch viel genommen worden, z.B. dass nur noch ein Link auf eine Versionsliste nötig ist bei Nutzung der Texte. Wenn man gute Autoren will, muss man denen eben mehr bieten als eine globale Vision.
14:31, 18 May 2011
 

Zu meinem Vorschreiber: Süchtigmachen ist eine Schwindelpackung, es geht darum, den Autorinnen und Autoren ein Gleichwertiges zu geben, was sie auch geben. Süchtig heißt, ich gaukle vor, dir was zu geben, was du suchst, aber du bekommst es nicht.

15:10, 18 May 2011
 

Du versuchst Lösungen zu finden

  • nach dem Motto: Teile und herrsche..
  • durch künstliche Schaffung und Erhöhung von Hürden eine Art diffuse Angst zu erzeugen, aus der heraus die Leute sich verkrampft bemühen einem wie auch immer definiertem Anspruch gerecht zu werden


Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spass macht, das ist ziemlich krank

18:29, 18 May 2011